Vitamin C - warum die Zufuhr mit der Ernährung oft nicht ausreicht

 

 

Ideal wäre ein Gleichgewicht aus normalem Verbrauch und ausreichender Zufuhr. Leider ist durch Stress und Krankheit bei vielen Menschen beides gestört: Der Stress führt zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin C, der selbst bei optimaler Ernährung oft nicht gedeckt werden kann und zusätzlich führt Stress bei den meisten Menschen zu einer schlechteren Ernährung. Five-a-day ist im Stress für viele Menschen schlicht nicht machbar. 

Ein kurzer Überblick

Vitamin C-Infusionen - zum Beispiel bei Virusinfekten:


Infekte durch Vitamin C-Mangel...

Eine erhöhte Infektanfälligkeit ist meistens mit einem gravierenden Vitamin-C-Mangel verbunden.

 

...und Vitamin C-Mangel durch Infekte

Zusätzlich „verbrauchen“ gerade Virusinfekte Vitamin C. Mit Beginn einer Viruserkrankung sinkt der Vitamin-C-Spiegel in den Leukozyten innerhalb weniger Stunden oft dramatisch ab. Das passiert aktuell bei vielen Corona-Patienten und führt zu massiven Erschöpfungszuständen.

 

Erschöpfung durch Vitamin C-Mangel

Diese halten oft lange an. Daher maccht es Sinn, bei anhaltender Erschöpfung nach einem Infekt über eine Vitamin C-Therapie zu sprechen. Wenn Sie zwei Wochen nach dem Infekt noch erheblich eingeschränkt sind: Sprechen Sie uns gerne an!

 

Zusammengefasst:
Vitamin C führt zu einer Steigerung der körpereigenen Abwehr und leistet „erste Hilfe“ zu Beginn der Erkrankung, wenn es hoch dosiert über die Vene verabreicht wird. 
7,5g Vitamin C direkt in die Vene an drei aufeinanderfolgenden Tagen bringt Ihr Immunsystem auf Trab. Den gleichen Spiegel können Sie mit Tabletten nicht erreichen, da es über den Magen-Darm-Trakt nur bis ca. 0,4 Gramm pro Tag aufgenommen werden kann. Bei einem akuten Infekt ist das einfach viel zu wenig. 

Wenn die Aufnahme über die Nahrung nicht reicht oder nicht klappt, können Infusionen helfen

Infusionen ermöglichen die bedarfsgerechte Dosierung von Wirkstoffen und bringen diese sicher und schnell an ihre Wirkorte. Dies ermöglicht eine intensive und effektive Therapie von verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Vitamin-C-Infusionen basieren auf den positiven Eigenschaften von Vitamin C. Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist lebensnotwendig für den Menschen. Vitamin C ist an zahlreichen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Eine seiner wichtigsten Eigenschaften ist die Fähigkeit, freie Radikale im Körper zu fangen und zu neutralisieren (antioxidativer Effekt) und so Krebs und Entzündungen zu verhindern. Zudem erfüllt Vitamin C vielfältige biochemische und physiologische Funktionen und entfaltet seine Wirkung in verschiedenen Systemen unseres Körpers:

  • Infektionsschutz, antientzündliche Wirkung im Immunsystem,
  • Arteriosklerose-Schutz und Blutdruckkontrolle im Herz-Kreislauf-System,
  • Verbesserung der Stresstoleranz, Demenz- und Depressionsschutz im Neuro-endokrinen System, 
  • Wundheilung und Osteoporose-Schutz im Binde- und Stützgewebe,
  • bessere Energie und Entgiftung im Leberstoffwechsel,
  • Gewebeschutz im Zellstoffwechsel und 
  • bei der Blutbildung ist Vitamin C wichtiger Co-Faktor für den Eisenstoffwechsel.

 

Vitamin-C-Mangel: Vorbeugen & behandeln mit Vitamin-C-Infusionen

Während die meisten Tiere Vitamin-C im Körper produzieren können, ist der Mensch auf die Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Vitamin bedeutet Baustein, der lebenswichtig ist. Da Vitamin C wasserlöslich ist, können wir Menschen es nicht speichern.

Jeder dritte Deutsche nimmt zu wenig Vitamin C zu sich. Hinzu kommt ein gesteigerter Bedarf an Vitamin C bei Stress und entzündlichen Erkrankungen. Daher kommt es leicht und häufig zu Vitamin-C-Mangelzuständen.

Bei Krankheit oder Stress produzieren die meisten Tiere vermehrt Vitamin C. Bei Menschen dagegen ist die Aufnahme von Vitamin C in diesen kritischen Phasen zusätzlich vermindert.

Oft machen Vitamin C-Infusionen mehr Sinn als die Tabletteneinnahme. Durch eine Vitamin-C-Infusion werden hohe Vitamin-C-Spiegel im Blut erreicht, so dass vom Gewebe mehr Vitamin C aufgenommen werden kann. Solche hohen Blutspiegel können durch Nahrung und Tabletten nicht erreicht werden.

 

Krankheiten, bei denen Vitamin-C-Infusionen helfen können

Krankheitsbilder, bei denen Vitamin-C-Infusionen zum Einsatz kommen können, sind:

  • akute grippale Infekte (zu Beginn des Infektes zur Steigerung der körpereigenen Abwehr)
  • chronische Infektionen
  • Infektanfälligkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • chronische Müdigkeit
  • chronisch entzündliche Erkrankungen (Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Arthritis, Fibromyalgie)
  • Gürtelrose (Herpes zoster)
  • Nach Operationen
  • Allergische Erkrankungen
  • Schwermetallbelastung
  • adjuvant bei Krebserkrankungen 

 

Eine Vitamin-C-Infusion dauert etwa 30 Minuten und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Die Häufigkeit der Vitamin-C-Gabe richtet sich nach dem klinischen Befund. Bei chronischen Erkrankungen kann das Vitamin zwei Mal wöchentlich verabreicht werden.

 

Ausführlichere Darstellung von Vitamin C

Vitamin C ist wasserlöslich und kann deshalb nicht gespeichert werden.

Die meisten Tiere können Vitamin C im Stoffwechsel in großen Mengen selbst herstellen.

Menschen haben diese Fähigkeit im Laufe der Evolution leider verloren. Da der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss es von außen zugeführt werden.

 

Ein starker Vitamin-C-Mangel kann zum Beispiel bei akuten und chronischen Infektionen, chronisch entzündlichen Erkrankungen (z. B. Arthritis), Aufnahmestörungen im Darm, bei Stress (z.B. nach einer Operation) und vergleichbaren Belastungen vorliegen.

 

Vitamin C schneller verfügbar machen

Bei einem Vitamin-C-Mangel, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann, sind Infusionen ein möglicher Weg, um den Mangel schnell auszugleichen. Im Dünndarm wird Vitamin C über spezielle Transportmoleküle aufgenommen und ins Blut geschleust. Die Anzahl dieser Transporter ist begrenzt, weshalb nur ein Teil der Vitamin-C-Menge ins Blut gelangt. Durch eine Infusion kann viel mehr Vitamin C von unserem Körper aufgenommen werden. Durch Nahrung und Tabletten sind solche hohen Blutspiegel nicht zu erreichen.

 

Vitamin-C-Hochdosis

Aus Sicht vieler Menschen sind Tabletten, die 500 bis 1000 mg Vitamin C enthalten, schon hochdosiert. Das liegt daran, dass die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) in ihren Empfehlungen rund 100 mg pro Tag als ausreichend einschätzt. Sogar für Raucher, die einen viel höheren Bedarf haben, empfiehlt die DGE lediglich 155 mg am Tag.

Viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler, besonders ausserhalb Deutschlands, halten diese Mengen oft für nicht ausreichend. Das liegt daran, dass die Empfehlungen sich nur auf völlig Gesunde beziehen. Bei vielen Lebenssituationen und Erkrankungen steigt der Vitamin-C-Bedarf. Oft dramatisch. Menschen mit einem Vitamin-C-Mangel sind daher leider häufig und häufig übersehen. Sie führen Vitamin C entweder nicht in ausreichendem Maße zu bzw. der Körper kann es nicht ausreichend aus der Nahrung aufnehmen oder sie verbrauchen zu viel- beispielsweise aufgrund einer Erkrankung oder bereits bei einem längerfristig erhöhten Stresslevel.

Wenn ein Mangel vorliegt und die benötigten Mengen nicht in genügendem Maße über die Nahrung oder über Tabletten zugeführt werden können, sind Vitamin-C-Infusionen eine Möglichkeit, diesen Mangel rasch zu beheben. Auf diese Weise können dem Körper Vitamin-C-Mengen im Gramm-Bereich direkt ins Blut zugeführt werden, was über den Magen-Darm-Trakt leider nicht möglich ist, da die Aufnahmekapazität begrenzt ist. 

Mit Hilfe einer Vitamin C-Infusion sind das beispielsweise 7.500 bis 15.000 mg, also 7,5 bis 15 Gramm pro Infusion. Bei einer Hochdosis-Infusion handelt es sich also um das rund 75 bis 150-fache der Menge an Vitamin C, die allgemein für die tägliche Aufnahme empfohlen wird. 

 

Warum Vitamin C-Infusionen und nicht einfach mehr schlucken?

Der Vorteil der Behandlung mittels Infusion: Die gesamte Menge des als Infusion verabreichten Vitamin C steht dem Körper direkt zur Verfügung. Nichts geht durch Aufnahmebeschränkungen im Darm verloren. Man spricht von einer 100 %igen Bioverfügbarkeit.

Wenn Vitamin C geschluckt wird, ist die Bioverfügbarkeit deutlich geringer. Auch bei einem völlig Gesunden kommt nur ein Teil des Vitamin C, das möglicherweise sogar ausreichend über die Nahrung bzw. über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wurde, auch wirklich im Blut an. Chronische Entzündungen und Aufnahmestörungen im Magen-Darm-Trakt können diesen Anteil weiter verringern. Nur das Vitamin C, was auch tatsächlich im Blut ankommt und so im ganzen Körper verteilt werden kann, steht dann auch den Körperzellen zur Verfügung.

 

Wie läuft die Vitamin-C-Behandlung ab?

Wenn Sie einen Termin für eine Vitamin-C-Infusion vereinbart haben, erhalten Sie das Vitamin C mit Hilfe eines Infusionssystems direkt in Ihre Venen infundiert. Der Pieks ist der gleiche wie bei einer Blutabnahme. Bei der Kombination mit der Ozontherapie („große Eigenblutbehandlung“) ist auch kein zusätzlicher Pieks erforderlich. 

Meist dauert die Vitamin C-Infusion ca. 20 bis 30 Minuten. 

 

Welche Kosten entstehen? 

Dies richtet sich nach der Häufigkeit und Dosierung der Infusionsbehandlung und der Frage, ob ggf. eine Kombination mit einer Ozontherapie erfolgt.

Die Bestimmung des Vitamin C-Spiegels im Blut und die Behandlung mit Vitamin C zählen nicht zum Mindeststandard der gesetzlichen krankenversicherung. Diese deckt nur die Kosten für eine "ausreichende und zweckmäßige Versorgung". Die privaten Versicherungen zeigen sich -je nach Tarif- bisweilen einsichtiger.

Bitte klären Sie die Frage der Kostenübernahme mit Ihrer privaten Krankenversicherung.

Die Abrechnung erfolg nach der staatlichen Gebührenordnung für Ärzte und hängt von der  Häufigkeit, Dosierung und eventuellen Begleittherapien (zum Beispiel Ozontherapie) ab.

Sprechen Sie und gerne auf die Kosten im Vorfeld direkt an.

 

 

Wie lange wirkt eine Vitamin-C-Infusion?

Möglicherweise sind Sie ja auch schon mal mit der Aussage konfrontiert worden, dass es gar keinen Sinn hat, Vitamin C im Grammbereich zu infundieren, weil Vitamin C nicht gespeichert werden kann und deshalb alles ungenutzt über die Nieren ausgeschieden wird?

Diese Aussage ist nur teilweise richtig: Vitamin C ist kaum speicherbar – deshalb wird ein „Zuviel“ relativ schnell über den Urin ausgeschieden. Gerade diese Einschränkung der Therapie ist aber auch ein großer Vorteil: sie ist sehr sicher, da eine Überdosierung kaum möglich ist.

Die hohen Vitamin-C-Spiegel im Blut, die direkt im Anschluss an eine Infusion auftreten, bleiben nur für einige Stunden bestehen. Wie viele Stunden das sind, richtet sich nach dem tatsächlichen, individuellen Bedarf und der Ausscheidung über die Nieren. 

Ein Vitamin-C-Mangel im Blut spiegelt eine Unterversorgung des Gewebes wider. Die hohen Blutspiegel nach einer Infusion bieten der Vorteil, dass Mangelzustände im Gewebe und in den Organen schnell ausgeglichen werden können. Hiervon profitieren u.a. Gebiete mit akuten Entzündungen, die mit einem starken Vitamin-C-Verbrauch einhergehen. 

Bei Menschen mit einem sehr starken Mangel, der immer wieder aufs Neue entsteht, weil ihre Erkrankung mit einem sehr hohen Verbrauch an Vitamin C verbunden ist, können auch mehrere Infusionen notwendig sein.

Ist der Mangel ausgeglichen und sind die zum Mangel führenden Ursachen behoben, reicht eine ausgeglichene Ernährung möglicherweise danach aus. Viele Patienten merken, wenn sie wieder in den Mangel rutschen und melden sich erneut für eine Behandlung an.

 

Hat Vitamin C Nebenwirkungen?

Manche Menschen meinen, dass sie kein Vitamin C vertragen, weil sie überempfindlich reagieren – beispielsweise auf Citrusfrüchte. Citrusfrucht-Allergien sind aber keine Allergien auf Vitamin C, sondern auf andere Inhaltsstoffe. Da Vitamin C ein lebensnotwendiger Stoff ist, wären wir nicht lebensfähig, wenn wir eine Vitamin-C-Allergie hätten. Der Wissenschaft ist bis dato auch keine „Vitamin-C-Intoleranz“ bekannt.

Vitamin C in Form einer Infusion wird im Allgemeinen sehr gut vertragen – vorausgesetzt es sind wirklich keine Konservierungsstoffe o.ä. enthalten. 

Bei der Infusion kann es zu leichten Reizungen an der Einstichstelle kommen. Andere Überempfindlichkeitsreaktionen (Haut, Atmung, Kreislauf) sind zwar sehr selten, aber in Einzelfällen nicht auszuschließen. Sehr selten können hohe Dosen von Ascorbinsäure Beschwerden im Verdauungstrakt hervorrufen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall). Das tritt bei hoher oraler Zufuhr aber deutlich häufiger auf.

Interessant ist die Beobachtung, dass sich Erkältungssymptome nach einer Vitamin-C-Infusion zunächst vorübergehend verschlechtern können. Das kann man als Zeichen einer Unterstützung des Immunsystems interpretieren.

 

Kann zu viel Vitamin C schädlich sein?

Wie bei bereits erwähnt, ist Vitamin C kaum speicherbar. Das hat aber auch einen großen Vorteil: Die Gefahr einer „Überdosis“ ist sehr gering. Ein „Zuviel“ wird schnell über die Nieren wieder ausgeschieden.

Trotzdem gibt es Lebenssituationen und Grunderkrankungen, bei denen man keine hochdosierten Vitamin-C-Infusionen anwenden sollte. Das gilt in erster Linie bei zu hohen Eisen-Spiegeln im Blut, wie sie bei den so genannten Eisenspeicher-Erkrankungen vorliegen. Vitamin-C-Infusionen sollte man auch nicht bekommen, wenn man zur Nierensteinbildung (Oxalatsteine) neigt.  

Auch wenn die Nieren nicht richtig funktionieren (Niereninsuffizienz), sollte nicht zu viel Vitamin C aufgenommen werden. 

Manche Menschen haben einen genetisch bedingten Mangel an einem bestimmten Enzym (G6PDH). Daher klären wir bei höheren und häufigeren Infusionsbehandlungen (zum Beispiel im Rahmen der unterstützenden ganzheitlichen Krebsbehandlung) mit einer Blutabnahme vor der Therapie ab, ob die Infusion unproblematisch möglich ist.

Da Vitamin C sowohl in die Muttermilch übergeht, als auch die Plazentaschranke passiert, sollten Schwangere und Stillende nicht mehr als 500 mg täglich erhalten.

Ansonsten gilt: Trinken Sie viel innerhalb der Stunden nach einer hochdosierten Vitamin-C-Infusion!

Wichtiger Hinweis: Hohe Vitamin-C-Spiegel im Blut können den Nachweis bestimmter Blutmesswerte verfälschen. Das gilt insbesondere für den Glucose-Nachweis bei Diabetikern. Deshalb: Verlassen Sie sich nicht auf Blut-Messwerte, die innerhalb von mehreren Stunden nach einer hochdosierten Vitamin-C-Infusion gemacht wurden.

 

Auf Wunsch vereinbart unser Praxisteam gerne Termine zur Beratung und Behandlung.

Ergänzung: Vitamin C-Infusionen Datenlage in der Supportiv-Therapie 

Ein kürzlich erschienenes Review beschreibt hochdosiertes intravenöses (iv) Vitamin C als einen vielversprechenden Multi-Targeting-Wirkstoff in der supportiven onkologischen Behandlung [1]. Hochdosiert tötet Vitamin C in experimentellen Studien selektiv Tumorzellen ab. In klinischen Studien verbessert es die Lebensqualitat und Immunfunktion. Chemotherapeutisches Potential und eine Verbesserung der Lebensqualität widersprechen sich auf den ersten Blick. Aber die Effekte sind physiologisch erklärbar. denn Vitamin C wirkt in hohen Dosen - diese sind nur mittels Infusion erzielbar - prooxidativ auf Tumorzellen und antioxidativ auf gesundes Gewebe [2].

Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sowie die subklinische Entzündung im Tumorgewebe induzieren oxidativen Stress und dadurch einen Vitamin-C-Mangel. Dieser

ist in zahlreichen Studien nachgewiesen, wird aber in der täglichen Praxis noch zu selten berücksichtigt [2]. Dabei hat ein Vitamin-C-Mangel nicht nur Einfluss auf die Lebensqualität, sondern wahrscheinlich auch auf die Prognose. Denn niedrige Vitamin-C-Konzentrationen im Blut und Tumorgewebe sind mit kürzeren Überlebenszeiten assoziiert [2-4].

Die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie(≥7.5g) lindert Fatigue und verbessert die Lebensqualität von Krebspatienten [5,6]. Symptomatisch geben Betroffene vor allem geringere Score-Werte für Fatigue, Depressionen, Schlafstörungen, Schmerzen und gastrointestinale (GI)-Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Appetitverlust an. Parallel wird eine signifikante Verbesserung der physischen, emotionalen und kognitiven Funktionen beobachtet [5].

 

Literatur:

1. Bottger F et al: J Exp Clin Cancer Res 2021, 40, 343, doi:10.1186/

s13046-021-02134-y

2. Carr AC, Cook J: Front Physiol 2018, 9, 1182, doi:10.3389/

fphys.2018.01182

3. Mayland CR et al: Palliat Med 2005, 19, 17-20,

doi:10.1191/0269216305pm9700a

4. Campbell EJ et al: BMC Cancer 2019,19, 307, doi:10.1186/s12885-019-

5503-x

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