Corona oder nur ein lästiger Infekt?

„Bin ich mit dem Coronavirus infiziert?“ - Diese Sorge haben mit dem Beginn des herbstlichen Wetters zunehmend viele Patienten. In Anbetracht der aktuellen Infektionszahlen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland und in unserer Region, muss man bei Atemwegsbeschwerden (Halsweh, Husten, Schnupfen) und/oder Fieber, Geruchs- und Geschmacksstörungen immer daran denken, dass eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vorliegen kann. Nicht alle Symptome müssen auftreten!

Eine Coronainfektion führt zu unterschiedlich schweren (Atemwegs-) Erkrankungen. Die gute Botschaft: Meistens verläuft die Infektion recht mild. 2-14 Tage (im Mittel 5-6 Tage) nach einer Ansteckung können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern. Das macht die Sache kompliziert, denn Coronainfektionen können an Hand der Symptome nicht von einem "normalen" Atemwegsinfekt unterschieden werden. 

Bin ich am Coronavirus erkrankt? 

Jede Erkrankung mit Atemwegssymptomen oder Allgemeinbeschwerden (z. B. Fieber) kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 sein, insbesondere (aber nicht nur!) wenn Sie Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.
Was nun?

Telefonische Krankmeldung ab sofort wieder möglich

In Folge der steigenden Infektionszahlen ist ab Montag, dem 19.10.2020 wieder eine telefonische Feststellung der Arbeitsunfähigkeit (AU) für Patienten mit Atemwegsinfekten möglich. Dies bieten wir auch wieder an. Die Regelung sieht folgenden Ablauf vor:

Ärzte können Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege ab Montag (dem 19.10.2020) wieder nach telefonischer Feststellung der Arbeitsunfähig krankschreiben. Die Regelung gilt zunächst bis Jahresende. Mit der Sonderregelung ist es möglich, dass Ärzte ihren Patienten für bis zu sieben Kalendertage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen können, ohne dass diese dafür in die Praxis kommen müssen. Eine Verlängerung um weitere bis zu sieben Kalendertage ist im Wege der erneuten telefonischen Besprechung einmalig möglich. Die Regelung galt bereits zu Beginn der Pandemie bis zum 31. Mai. Die Sonderregelung zur telefonischen AU-Bescheinigung reduziert unnötige Wege potentiell infektiöser Menschen im öffentlichen Raum und schützt die Mitpatienten.

Die Regelung gilt ausdrücklich nur für die genannten Atemwegsinfekte!

 

Wie wir das in unserer Praxis hinbekommen: 

+ Bei Infekten der oberen Atemwege, kommen Sie bitte NICHT in die Praxis, sondern rufen Sie bitte an. Die Mitarbeiterinnen werden Sie dann mit einem der Ärzte verbinden oder einen Rückruf vereinbaren, wenn in der Praxis gerade viel los ist. Gleichen Sie Ihre aktuelle Telefonnummer mit unseren Mitarbeiterinnen ab und bleiben Sie bis zum Rückruf zuhause.

+ Melden Sie bei Ihrer Arbeitsstelle, dass Sie vermutlich etwa eine Woche krank geschrieben werden. 

+ Sorgen Sie dafür, dass Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld einen an Sie adressierten und frankierten Rückumschlag in den Praxisbriefkasten wirft. Darin senden wir Ihnen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dann zu. 

+ Wenn Sie seit dem 1.10. (neues Quartal) noch nicht in der Praxis waren, legen Sie bitte Ihre Versichertenkarte bei, weil wir diese für die Ausstellung der AU brauchen. Wenn wir nichts anderes hören, schicken wir die Karte mit der AU an Sie zurück. Bitte beachten Sie, dass wir keine Verantwortung für Ihre Versichertenkarte übernehmen. Sollte Ihnen das zu unsicher sein, müssen Sie jemanden mit der Karte vorbei schicken.

+ Eine telefonische Verlängerung der AU ist einmalig für eine weitere Woche möglich. Das Vorgehen ist wie bei der ersten Krankmeldung. Die Karte muss nicht erneut in der Praxis eingelesen werden. 

+ Bitte beachten Sie: Diese Regelung gilt nur für Atemwegsinfekte.

 

Testung?
Eine Testung auf das Coronavirus sollte möglichst erfolgen. Die Anmeldung dazu erfolgt über unser Praxisteam beim Gesundheitsamt, das den Termin im Testzentrum an Sie vergibt. Bitte besprechen Sie die aktuelle Situation mit unserem Praxisteam. Meist kriegen wir das telefonisch hin. Falls erforderlich, besprechen wir, wann und wie Sie in die Praxis kommen. Wichtig: Bevor Sie die Praxis betreten, legen Sie unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz an. Schals und Masken mit Ausatemventil bieten keinen Schutz für andere, weshalb sie nicht zugelassen sind. Visiere können Sie zusätzlich, aber nicht statt Maske tragen. Bitte folgen Sie den Anweisungen des Praxisteams. 

Verlauf der Infektion/Erkrankung 

Eine Infektion verläuft in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle mit geringen Beschwerden, besonders bei jungen und gesunden Menschen. Eine Infektion kann auch ohne Beschwerden verlaufen – diese Menschen können die Infektion leider trotzdem weitergeben. 

In einem Teil der Fälle kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.

Vor allem ältere Menschen mit folgenden Krankheitsbildern gehören zu den Gruppen, die öfter schwere Krankheitsverläufe zeigen: Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen, Adipositas, Diabetes mellitus, Chronische Lungenkrankheiten und Immunschwäche. 

Alter alleine (also ohne Vorerkrankungen) stellt nur einen geringen Risikofaktor dar. 

Sollten Sie schwere Symptome entwickeln (hohes Fieber, Atemnot), setzen Sie sich bitte unverzüglich telefonisch mit unserem Praxisteam in Verbindung, in bedrohlichen Notfällen mit dem Rettungsdienst (Tel. 112). Außerhalb der Praxiszeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. 

Wenn Sie überlegen, mit Infektbeschwerden in die Praxis zu kommen: Bitte erst Kontakt aufnehmen per Telefon/Fax/ E-Mail, um das weitere Vorgehen abzustimmen. 

Das Gesundheitsamt im Rhein-Kreis Neuss hat eine Hotline geschaltet: 02181-601-7777. Auch wenn es manchmal schwer ist, dort durchzukommen, müssen Sie sich bitte mit allen Fragen zu Reiseregelungen, Quarantäne, Testterminen und Testergebnissen dort melden, weil wir Ihnen dazu keine Informationen geben können. 

Bin ich gegen das Coronavirus immun? 

Nur wenn Sie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert bzw. an COVID-19 erkrankt waren, können Sie von einer Immunität ausgehen. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt, wie lange diese Immunität beim Einzelnen anhält.

Corona oder grippaler infekt? - Abklären mit Köpchen! Bei einem akuten Infekt rufen Sie bitte an, bevor Sie in die Praxis kommen

Sie finden uns

Im Herzen von Neuss:
Drususallee 1-3
41460 Neuss 

Kontakt

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nächster Urlaub bzw. geänderte Öffnungs-zeiten:

In den Herbstferien (vom 12.-24.10.) ist die Praxis nur vormittags geöffnet.

 

Unsere komplette Urlaubs-  und  Vertretungsregelung finden Sie hier.

Infos für neue Patienten

Erst einmal: Herzlich Willkommen! 

Wenn auch Sie zukünftig in unserer Praxis behandelt werden möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen für neue Patienten hier.

Meditation gegen Corona-Angst
Frau Dr. Schöfmann hat für Sie eine etwa 20minütige Meditation bei / gegen Corona-Angst erstellt. Wir hoffen, Ihnen mit der Meditation diese schwere Zeit etwas zu erleichtern.
Meditation.mp3
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© Dr. med. Guido Pukies