Gut vorbereitet – mit Ihrer Praxis Drususallee in Neuss
„Schon wieder ein Infekt – und der Winter kommt erst noch?“ Diese Sorge hören wir in unserer Praxis häufig. Mehrere Atemwegsinfekte hintereinander bedeuten nicht automatisch, dass Ihr Immunsystem geschwächt ist.
Sie können einiges dafür tun, Ihr Ansteckungsrisiko zu verringern und Ihre Gesundheit zu unterstützen. Dabei verbinden wir praktische Alltagstipps und gezielte Vorsorge mit den zusätzlichen Möglichkeiten der Naturheilkunde und orthomolekularen Medizin.
Keimen aus dem Weg gehen
Atemwegsviren können über die Luft und – je nach Erreger – auch über Hände und Oberflächen übertragen werden. Husten und niesen Sie deshalb in die Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch, das Sie anschließend entsorgen.
Wenn Sie selbst erkrankt sind, reduzieren Sie möglichst direkte Kontakte – besonders zu älteren oder immungeschwächten Menschen. Bei unvermeidbaren Kontakten kann eine gut sitzende Maske zusätzlichen Schutz bieten.
Hände waschen und richtig lüften
Gründliches Händewaschen mit Seife ist eine einfache und sinnvolle Schutzmaßnahme. Denken Sie dabei auch an Fingerzwischenräume, Fingerspitzen und Daumen. Gute Gelegenheiten sind nach dem Nachhausekommen, nach dem Naseputzen und vor den Mahlzeiten. Zusätzliches Desinfizieren ist im normalen Alltag meist nicht nötig.
Versuchen Sie außerdem, sich mit ungewaschenen Händen möglichst wenig an Augen, Nase und Mund zu fassen.
Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Konzentration virushaltiger Partikel in Innenräumen. Öffnen Sie dafür die Fenster kurz weit, möglichst auch gegenüberliegende Fenster für einen wirksamen Luftaustausch.
Naturheilverfahren – zusätzliche Chance für Ihre Gesundheit
Bewegung an der frischen Luft, regelmäßige Erholung und eine ausgewogene Ernährung bilden eine gute Grundlage. Zusätzlich setzen wir in unserer Praxis auf naturheilkundliche Anwendungen wie Kneippsche Güsse. Regelmäßige Wasseranwendungen und Saunagänge können dazu beitragen, die Infektanfälligkeit zu verringern.
Wenn Sie Wasseranwendungen ausprobieren möchten, beginnen Sie behutsam: Nach dem warmen Duschen die Unterschenkel kurz mit kühlem Wasser abbrausen und anschließend abtrocknen. Die Anwendung sollte angenehm bleiben.
Bei Fieber und akuten Infekten verzichten Sie bitte auf Sauna und Kältereize. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen beraten wir Sie vorab.
Auch im Alltag darf es angenehm bleiben: Kleidung in mehreren Schichten hilft Ihnen, sich wechselnden Temperaturen anzupassen und Auskühlen zu vermeiden.
Gut essen, ausreichend schlafen, Erholung zulassen
Eine abwechslungsreiche Ernährung versorgt Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und geeignete Eiweißquellen gehören dazu. Vitamin C liefern beispielsweise Paprika, Zitrusfrüchte und Kiwis.
Ebenso wichtig ist, ausreichend Raum für Schlaf und Erholung einzuplanen. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Schon kleine, regelmäßige Veränderungen können Ihren Alltag gesünder gestalten.
Impfschutz – rechtzeitig und individuell prüfen
Vorsorge ist manchmal anstrengend und selten besonders aufregend. Trotzdem lohnt es sich, rechtzeitig zu schauen, welche Impfungen für Sie sinnvoll sind.
Die Grippeschutzimpfung senkt das Risiko einer Influenza und schwerer Verläufe. Vor gewöhnlichen Erkältungen schützt sie nicht. Auch wir als Praxisteam setzen auf Grippeschutz – zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten, aber ebenso für unsere eigene Gesundheit.
Je nach Alter, Vorerkrankungen und persönlicher Situation können zusätzlich Impfungen gegen COVID-19, Pneumokokken oder RSV infrage kommen. Gemeinsam prüfen wir Ihren Impfpass und beraten Sie anhand der aktuellen Empfehlungen.
Was, wenn ich keine Zeit für einen Infekt habe?
Ein häufiges Problem in den Wintermonaten ist, dass unsere Patienten eigentlich gar keine Zeit für eine Krankheit und die damit verbundene Auszeit haben. Im Rahmen der orthololekularen Medizin gibt es einige Behandlungsoptionen, die den Verlauf mildern und verkürzen können. Mehr dazu finden Sie auf der Unterseite "Immunboost".
Naturheilkunde und orthomolekulare Medizin – unsere Erfahrung für Sie
Seit über 15 Jahren verbinden wir in der Praxis Drususallee internistische Medizin mit Naturheilverfahren und orthomolekularer Medizin. Dabei haben wir in der individuellen Betreuung unserer Patientinnen und Patienten viele positive Erfahrungen gesammelt.
Je nach Befund besprechen wir zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen. Dazu gehören in unserer Praxis auch Vitamin-C-Infusionen und die Ozon-Eigenbluttherapie. Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu behandeln, sondern gemeinsam eine begründete Auswahl zu treffen.
Über den
jeweiligen Kenntnisstand, mögliche Vorteile, Risiken und Kosten informieren wir Sie persönlich.
Zink – besonders bei einem Mangel im Blick
Zink wird für eine normal funktionierende Immunabwehr benötigt. Besonders bei nachgewiesenem Zinkmangel ist eine gezielte Ergänzung sinnvoll.
Bei einer beginnenden Erkältung können Zinkpräparate möglicherweise die Dauer der Beschwerden verkürzen. Der Nutzen hängt unter anderem vom Präparat und der Anwendung ab; die Studienergebnisse sind nicht einheitlich. Mögliche Nebenwirkungen sind Übelkeit und Geschmacksstörungen.
Wir
beraten Sie, ob Zink für Sie infrage kommt und welche Dosierung und Einnahmedauer passen. Denn mehr ist nicht automatisch besser.
Vitamin D – gut versorgt in die dunklere Jahreszeit
Vitamin D ist wichtig für Knochen, Muskeln und die normale Funktion des Immunsystems. In unserer Praxis behalten wir die Versorgung deshalb im Blick – besonders bei Risikofaktoren oder Hinweisen auf einen Mangel.
Ob eine Blutuntersuchung sinnvoll ist, besprechen wir individuell. Wird ein Mangel festgestellt, können wir gezielt ergänzen. Wiederkehrende Infekte haben allerdings unterschiedliche Ursachen und sind nicht automatisch Ausdruck eines Vitamin-D-Mangels.
Pflanzliche Arzneimittel – passend zu Ihren Beschwerden
Pflanzliche Arzneimittel können bei bestimmten Erkältungsbeschwerden zusätzliche Möglichkeiten zur Linderung bieten. Dabei kommt es auf das konkrete Präparat, die Beschwerden und Ihre persönliche Situation an.
Nicht
jedes Mittel passt zu jedem Menschen. Auch pflanzliche Arzneimittel können Nebenwirkungen, Allergien oder Wechselwirkungen verursachen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl einer geeigneten
Behandlung.
Was tun, wenn es trotzdem passiert ist?
Auch mit guter Vorsorge lassen sich nicht alle Infekte vermeiden. Geben Sie Ihrem Körper dann Zeit zur Erholung. Bei Fieber und ausgeprägtem Krankheitsgefühl verzichten Sie auf Sport und größere körperliche Belastungen.
Bleiben
Sie nach Möglichkeit drei bis fünf Tage und bis zur deutlichen Besserung der Beschwerden zu Hause. Ob und wie lange Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigen, klären wir bei Bedarf
gemeinsam.
Erkältung, Influenza oder COVID-19?
Eine Influenza beginnt häufig plötzlich und geht oft mit starkem Krankheitsgefühl, Fieber und Gliederschmerzen einher. Eine Erkältung entwickelt sich eher allmählich. Allerdings lassen sich Erkältung, Influenza und COVID-19 allein anhand der Beschwerden nicht immer sicher unterscheiden.
Ob eine
Untersuchung oder ein Test sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, möglichen Risikofaktoren und den Konsequenzen für die Behandlung ab.
Medikamente gezielt auswählen
Schmerz- und Fiebermittel können Beschwerden lindern. Welche für Sie geeignet sind, hängt unter anderem von Vorerkrankungen und anderen Medikamenten ab.
Kinder
und Jugendliche sollten bei fieberhaften Infekten kein ASS erhalten, außer auf ausdrückliche ärztliche Anweisung. Ärztlich verordnetes niedrig dosiertes ASS, beispielsweise nach einem Herzinfarkt,
setzen Sie bitte nicht eigenständig ab.
Keine Zeit für einen Infekt?
Ein Infekt passt selten in den Kalender. Gerade deshalb lohnt es sich, Beschwerden ernst zu nehmen und frühzeitig für Entlastung zu sorgen.
In
unserer Praxis schauen wir gemeinsam, welche Behandlung zu Ihren Beschwerden passt und ob naturheilkundliche oder orthomolekulare Maßnahmen zusätzlich infrage kommen. Eine Abkürzung zur sicheren
Genesung können wir nicht versprechen – eine individuelle Beratung und Begleitung schon.
Wie lange bin ich ansteckend?
Wie lange Sie ansteckend sind, hängt vom Erreger und Krankheitsverlauf ab. Bei manchen Infektionen ist eine Übertragung schon vor den ersten Beschwerden möglich. Auch eine Besserung bedeutet nicht automatisch, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.
Achten
Sie deshalb weiterhin auf Lüften, Husten- und Nieshygiene und einen rücksichtsvollen Umgang mit anderen – besonders mit gefährdeten Menschen.
Warum kommen Infekte manchmal direkt wieder?
Viele unterschiedliche Viren können ähnliche Beschwerden verursachen. Nach einem überstandenen Infekt sind Sie deshalb nicht automatisch vor dem nächsten geschützt. Wiederholte Kontakte mit Erkrankten, beispielsweise in Familie oder Beruf, können mehrere Infekte hintereinander erklären.
Wenn
Infekte ungewöhnlich häufig, schwer oder langwierig auftreten, lohnt sich eine individuelle Abklärung. Gemeinsam schauen wir auf mögliche Ursachen und darauf, welche Untersuchungen und Maßnahmen für
Sie sinnvoll sind.
Wann sollten Sie ärztlichen Rat einholen?
Melden Sie sich bei uns, wenn
Eine Erkältung kann ein bis zwei Wochen dauern; Husten hält manchmal länger an. Entscheidend sind deshalb nicht nur die vergangenen Tage, sondern auch der Verlauf und Ihr Allgemeinzustand.
Wenn bei
Ihnen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht, melden Sie sich bitte frühzeitig. Bei neu auftretender Atemnot oder Brustschmerzen ist eine rasche ärztliche Abklärung erforderlich. Bei
starker Atemnot, starken Brustschmerzen oder Bewusstseinsstörungen wählen Sie 112.
Gemeinsam gut vorbereitet
Sie möchten Ihren Impfschutz prüfen, Ihre Nährstoffversorgung besprechen oder erfahren, welche naturheilkundlichen und orthomolekularen Möglichkeiten für Sie infrage kommen?
Sprechen Sie unser Team in der Praxis Drususallee in Neuss an. Wir beraten Sie persönlich – mit internistischem Blick, langjähriger Erfahrung und Zeit für Ihre Fragen.
Was, wenn ich keine Zeit für einen Infekt habe?
Ein häufiges Problem in den Wintermonaten ist, dass unsere Patienten eigentlich gar keine Zeit für eine Krankheit und die damit verbundene Auszeit haben. Im Rahmen der orthololekularen Medizin gibt es einige Behandlungsoptionen, die den Verlauf mildern und verkürzen können. Mehr dazu finden Sie auf der Unterseite "Immunboost".