Gut geschützt durch Herbst und Winter

26.09.2026: Gut vorbereitet in die Impfsaison

 

Während wir auf den Grippeimpfstoff warten, haben wir bereits die aktuellen Impfempfehlungen für Sie verständlich aufbereitet. So können Sie sich in Ruhe informieren, welcher Schutz zu Ihnen passt: zu Grippe, Corona und RSV sowie zu weiteren Impfungen einschließlich Pneumokokken.

 

  • Inzwischen ist der Impfstoff eingetroffen, so dass wir ab 1.10. mit den Grippeimpfungen starten können. 
  • Gesetzlich Versicherte bringen bitte Ihre Versichertenkarte mit. 
  • Privatpatientinnen und Privatpatienten erhalten ein Rezept und können dann einen Termin vereinbaren, damit wir eine Impfung sicherstellen können. Das ist wichtig, damit die Kühlkette des Impfstoffs nicht unterbrochen wird. 
  • Egal wie Sie versichert sind: Denken Sie unbedingt an Ihren Impfausweis. 

 

Bis dahin wünschen wir Ihnen einen gesunden Start in den Herbst!

 

Ihr Team der Praxis Drususallee

 

 

 

 

 

 

26.09.2026: Gemeinsam finden wir den passenden Impfschutz für Sie

 

Grippe, Corona und RSV: Die Impfsaison startet in der Praxis Drususallee

 

Gesund bleiben, aktiv sein und Zeit mit den Menschen verbringen, die uns wichtig sind:

Dazu kann ein guter Impfschutz beitragen. Gerade im Herbst lohnt sich deshalb ein Blick in den Impfpass.

Welche Impfungen für Sie sinnvoll sind, hängt von Ihrem Alter, Ihrer Gesundheit und Ihren bisherigen Impfungen ab. Sie müssen die Empfehlungen nicht selbst auseinanderhalten – wir beraten Sie persönlich. Einen Überblick über die aktuellen Empfehlungen haben wir hier für Sie bereit gestellt.

Grippeschutzimpfung

Grippe: Ein kleiner Termin für einen wichtigen Schutz

Eine echte Grippe kann einen auch dann ordentlich aus der Bahn werfen, wenn man sich sonst fit fühlt. Besonders im höheren Alter und bei Vorerkrankungen kann sie die Lunge und das Herz belasten und bestehende Erkrankungen verschlechtern.

Die Grippeimpfung hilft, schwere Erkrankungen zu vermeiden. Sie verhindert zwar nicht jede Grippe, kann aber dazu beitragen, dass sie milder verläuft. Auch wenn Sie bisher selten krank waren, lohnt sich der Schutz. Weitergehende Informationen zur Grippeimpfung.

 

Für wen ist die Grippeimpfung empfohlen?
 

Die Ständige Impfkommission – kurz STIKO – empfiehlt die jährliche Impfung insbesondere:

  • Allen Menschen ab 60 Jahren, auch wenn sie gesund und fit sind.
  • Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, zum Beispiel Asthma oder COPD.
  • Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beispielsweise Herzschwäche.
  • Menschen mit Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen sowie chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen.
  • Menschen mit bestimmten Erkrankungen des Nervensystems, zum Beispiel Multipler Sklerose.
  • Menschen mit geschwächter Immunabwehr, etwa durch eine Erkrankung, eine Chemotherapie oder Medikamente, die das Immunsystem bremsen.
  • Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel; bei einer entsprechenden Vorerkrankung bereits früher.

 

Weitere Empfehlungen gelten beispielsweise für medizinisches Personal oder bei einer erhöhten beruflichen Ansteckungsgefahr. Auch Angehörige und Betreuungspersonen können dazugehören, wenn sie besonders gefährdete Menschen anstecken könnten, deren eigene Impfung voraussichtlich nicht ausreichend wirkt. STIKO-Empfehlung zur Grippeimpfung

 

Ihre Erkrankung ist gut eingestellt?

Auch dann kann die Impfung empfohlen sein. Entscheidend ist nicht allein, wie Sie sich gerade fühlen.

 

Sie sind unter 60 und gesund?

Ohne weitere Risikofaktoren besteht keine allgemeine Impfempfehlung. Eine Impfung kann dennoch individuell sinnvoll sein. Wir besprechen das gerne mit Ihnen.

 

Grippeimpfung ab 60: gezielt stärkerer Schutz

Mit den Jahren reagiert unser Immunsystem auf Impfungen etwas schwächer. Deshalb empfiehlt die STIKO ab 60 Jahren zwei gleichwertige Möglichkeiten:

  • einen Hochdosis-Impfstoff mit mehr der Bestandteile, an denen die Abwehr Grippeviren erkennt;
  • einen Impfstoff mit dem Wirkverstärker MF59, der die Abwehrreaktion unterstützt.

Beide schützen in dieser Altersgruppe etwas besser als Standardimpfstoffe.

„Hochdosis“ bedeutet also: Der Impfstoff ist auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt.

 

Der Arm kann danach etwas häufiger schmerzen. Auch Müdigkeit, Kopfweh oder Fieber sind möglich. Diese Beschwerden verschwinden meist nach wenigen Tagen. Die Studien zeigen bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen ein vergleichbares Sicherheitsprofil zu Standardimpfstoffen. RKI zu Wirksamkeit und Verträglichkeit

Wenn Sie eine frühere Impfung schlecht vertragen haben, sprechen Sie uns an. Wir wählen gemeinsam einen passenden Impfstoff. Können beide empfohlenen Impfstoffarten aus medizinischen Gründen nicht verwendet werden, kommt auch ein Standardimpfstoff infrage. STIKO zu Impfstoffalternativen

 

Kann die Impfung selbst eine Grippe auslösen?

Nein. Die Grippeimpfstoffe für Erwachsene enthalten keine vermehrungsfähigen Grippeviren. Sie helfen dem Immunsystem, die Erreger zu erkennen und sich darauf vorzubereiten.

Die Impfung schützt gezielt vor der echten Grippe, der Influenza. Gewöhnliche Erkältungen entstehen durch andere Viren. RKI-Faktenblatt zur Grippeimpfung

 

Der richtige Zeitpunkt: möglichst zwischen Oktober und Mitte Dezember. Der Schutz baut sich innerhalb von etwa zwei Wochen auf. Auch eine spätere Impfung kann noch sinnvoll sein. Weil sich Grippeviren verändern und der Schutz nachlässt, wird die Impfung jedes Jahr erneuert. Informationen zum Impfzeitpunkt

Corona?!?

Corona: Was hat sich geändert?

Die jährliche Corona-Impfung wird allein aufgrund des Alters jetzt ab 75 Jahren empfohlen. Bisher lag diese Grenze bei 60 Jahren.

Die meisten Erwachsenen haben durch frühere Impfungen und Infektionen inzwischen einen guten Schutz vor schweren Verläufen aufgebaut. Die aktuelle Empfehlung konzentriert sich deshalb auf Menschen, die besonders von einer weiteren Impfung profitieren. STIKO-Aktualisierung zur Corona-Impfung

 

Auch unter 75 bleibt die Impfung bei bestimmten Risiken empfohlen, beispielsweise bei:

  • chronischen Erkrankungen von Herz, Lunge, Leber oder Nieren;
  • Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen;
  • starkem Übergewicht, also Adipositas;
  • geschwächter Immunabwehr oder Krebserkrankungen;
  • bestimmten Erkrankungen des Nervensystems, beispielsweise Demenz, sowie Long- oder Post-COVID.

Weitere Empfehlungen gelten für Menschen in Pflegeeinrichtungen, besonders gefährdete Menschen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Schwangere mit bestimmten Vorerkrankungen oder Schwangerschaftskomplikationen, ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Auch bestimmte Beschäftigte in Medizin und Pflege sowie enge Kontaktpersonen von Menschen mit unzureichender Impfantwort gehören dazu.

Geimpft wird möglichst im Spätsommer oder Frühherbst. Zur letzten Corona-Impfung oder nachgewiesenen Infektion sollen möglichst mindestens sechs Monate Abstand liegen. Bei deutlich geschwächter Immunabwehr kann ein anderer Impfplan sinnvoll sein. Aktueller STIKO-Beschluss

 

Sie sind zwischen 60 und 74 und gesund?

Dann sind Sie durch frühere Impfungen und Infektionen in aller Regel gut vor schweren Verläufen geschützt. Ohne weitere Risikofaktoren empfiehlt die STIKO Ihnen die jährliche Corona-Impfung ab 75. Die jährliche Grippeimpfung bleibt für Sie empfohlen. RKI zur Corona-Impfempfehlung

 

Sie hatten kürzlich Corona oder sind unsicher, ob Ihre Erkrankung dazugehört?

Wir klären gemeinsam, ob und wann eine Impfung für Sie sinnvoll ist.

RSV

RSV: Ein zusätzlicher Schutz für ältere Menschen

 

RSV ist ein Atemwegsvirus. Oft verursacht es erkältungsähnliche Beschwerden. Bei älteren Menschen und bei schweren Vorerkrankungen kann es jedoch zu schweren Erkrankungen der Bronchien und der Lunge führen.

 

Die Impfung wird empfohlen:

  • allen Menschen ab 75 Jahren;
  • Menschen von 60 bis 74 Jahren, die in einer Pflegeeinrichtung leben;
  • Menschen von 60 bis 74 Jahren mit bestimmten schweren Vorerkrankungen.

Dazu zählen beispielsweise schwere Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen, Diabetes mit Folgeerkrankungen, schwere Erkrankungen des Nervensystems, bestimmte Blutkrebserkrankungen oder eine stark geschwächte Immunabwehr.

Bei der Empfehlung aufgrund einer Vorerkrankung sind die schweren Verlaufsformen maßgeblich. Ob Ihre Erkrankung dazuzählt, prüfen wir gemeinsam.

Der günstige Zeitpunkt liegt vor der RSV-Saison, möglichst im September oder Anfang Oktober. Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur RSV-Impfung

 

Einmal gegen RSV impfen – und dann?

Die Schutzwirkung kann über den ersten Winter hinaus anhalten. Für einzelne Impfstoffe ist ein Schutz über mehrere Saisons belegt. Die Wirkung lässt allerdings mit der Zeit nach; die Ergebnisse sind nicht für jeden Impfstoff und jeden Menschen gleich.

Europäische Arzneimittelagentur zur Schutzdauer

 

Aktuell empfiehlt die STIKO eine einmalige RSV-Impfung. Ob und wann später eine Auffrischung sinnvoll wird, wird weiter geprüft.

 

Sie sind bereits gegen RSV geimpft? Dann haben Sie die aktuell empfohlene Impfung bereits erhalten. Eine routinemäßige Wiederholung ist derzeit nicht vorgesehen. Ein lebenslanger Schutz ist damit allerdings nicht nachgewiesen. RKI zur RSV-Impfung

Vorübergehende Armschmerzen, Müdigkeit oder Kopf- und Gliederschmerzen sind möglich. Über die Verträglichkeit und seltene Risiken des jeweiligen Impfstoffs sprechen wir mit Ihnen vor der Impfung. Informationen zur Verträglichkeit

Ein Blick in den Impfpass

Wenn Sie zur Grippeimpfung kommen, schauen wir gern gleich mit, welche weiteren Impfungen für Sie anstehen. Ab 60 gehört vor allem die Pneumokokken-Impfung dazu.

Pneumokokken sind die häufigsten bakteriellen Erreger einer Lungenentzündung, auch nach einer Grippe. Die STIKO empfiehlt allen Menschen ab 60 und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen eine einmalige Impfung. Sie lässt sich gut am selben Termin wie die Grippeimpfung geben. Mehr zur Pneumokokken-Impfung

Außerdem prüfen wir, ob Ihr Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten aktuell ist und ob die Impfung gegen Gürtelrose für Sie empfohlen ist.

Mehrere Impfungen an einem Termin?

Das ist häufig möglich. Grippe und Corona können am selben Termin geimpft werden.

Vorübergehende Impfreaktionen können dabei etwas stärker ausfallen. Bei RSV prüfen wir die passende Kombination anhand des verwendeten Impfstoffs.

Gemeinsam planen wir die Termine so, dass sie medizinisch sinnvoll sind und gut in Ihren Alltag passen. 

Generell sind wir in der Praxis bemüht, Ihnen Einzelimpfungen anzubieten, weil dies meist besser vertragen wird. Informationen zur gemeinsamen Impfung

 

Und wer übernimmt die Kosten?

Medizin und Bürokratie gehen oft in unterschiedlichem Tempo voran. Deshalb können eine neue Impfempfehlung und die geltenden Regeln zur Kostenübernahme vorübergehend voneinander abweichen.

Das betrifft aktuell die Corona-Impfung: Die neue STIKO-Empfehlung liegt bereits vor; die entsprechende Änderung der Kassenregelung ist zum oben genannten Stand noch nicht in Kraft. Bis dahin gelten die bisherigen Anspruchsvoraussetzungen weiter. G-BA zum Stand der Umsetzung

Viele Impfungen sind unter festgelegten Voraussetzungen eine Leistung aller gesetzlichen Krankenkassen. Manche Kassen übernehmen darüber hinaus zusätzliche Impfungen.

Informationen zur Kostenübernahme am Beispiel der Grippeimpfung

 

Wir beraten Sie, welcher Schutz für Sie sinnvoll ist, und helfen Ihnen bei Bedarf, die Kostenübernahme vor der Impfung zu klären.

 

Bringen Sie einfach Ihren Impfpass und Ihre Fragen mit.

Gemeinsam finden wir heraus, welcher Schutz jetzt zu Ihnen passt.

 

Ihr Team der Praxis Drususallee

 

 

 

 

Medizinisch geprüft von Dr. med. Guido Pukies, Facharzt für Innere Medizin. Stand: 26.09.2026

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