Ozontherapie und Vitamin C Infusionen

Praxis Drususallee Dr. Pukies und Dr. Schöfmann Neuss Naturheilkunde Neuss, Naturheilverfahren Neuss, Ozontherapie Neuss Ozontherapie

Ozontherapie - große Eigenblutbehandlung

...wenn Immunsystem, Stoffwechsel oder Durchblutung aus dem Takt geraten sind.

 

Anwendungsgebiete

  • Allgemeine Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit
  • Akute und chronische Entzündungen
  • Revitalisierung bei Leistungsschwäche und Abgeschlagenheit
  • Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheuma, Morbus Crohn)
  • als ergänzende Therapie bei Krebserkrankungen, auch zur Nachbehandlung
  • Ergänzend zur Schmerztherapie
  • Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen, z.B. Fettstoffwechselstörungen, Gicht
  • Lebererkrankungen, unabhängig vom Auslöser
  • Umstimmungsbehandlung bei Allergien, Hauterkrankungen und Asthma

 

Wirkungsweise
Ozon wirkt je nach Anwendungsart und Dosierung unterschiedlich. Bei der Eigenblutbehandlung aktiviert das Ozon das Immunsystem, das so zur vermehrten Bildung  von Botenstoffen (z.B. Interferone, Interleukine) angeregt wird. Gleichzeitig aktiviert Ozon Enzyme, die gefährliche freie Radikale unschädlich machen. Zusätzlich verbessert Ozon die Fließeigenschaften des Blutes. 

 

Durchführung
Bei der Ozon-Eigenblutbehandlung wird Ihnen aus einer Vene Blut entnommen.  Bei der „großen“ Eigenblutbehandlung werden bis zu 200 ml Blut entnommen. Das entnommene  Blut wird in einem speziellen Gerät mit Ozon angereichert.  Das Ozon wird im Gerät elektrisch aus reinem Sauerstoff hergestellt und präzise dosiert. Danach erhalten Sie Ihr Blut über die Vene zurück. Dazu bleibt die Nadel in der Vene. Die gesamte Behandlung dauert etwa 20 Minuten. Hiermit haben wir viel Erfahrung. 

 

Kombination mit Vitamin C oft sinnvoll

Je nach gesundlheitlicher Situation ist eine Kombination aus Ozontherapie und (hochdosierter) Vitamin C Infusion sinnvoll. Dazu weiter unten mehr.


Daneben gibt es -je nach Indikation- noch die sogenannte kleine Eigenblutbehandlung bei der nur einige Milliliter Blut mit Ozon behandelt in den Muskel gespritzt werden. Hiermit haben wir nicht so gute Erfahrungen, so dass wir diese Verfahren nur noch selten abieten.

Gelegentlich wird Ozon auch äußerlich angewandt, z.B. bei Wundheilungsstörungen, offenen Beinen etc.. 

Risiken
Ozon-Eigenblutbehandlungen gehören zu den sehr risikoarmen Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin.  Gute Schulungen des Praxisteams, regelmäßige Wartung des Gerätes etc. führen bei uns zu reibungslosen Behandlungen. Selten einmal  kommt  ein blauer Fleck an der Vene vor, wie Sie es auch von anderen Blutentnahmen kennen.  

Eine Ozon-Eigenblutbehandlung ist kontraindiziert, wenn Gerinnungsstörungen vorliegen, in den letzten 3 Monaten ein Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgetreten ist oder eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.

 

Worauf müssen Patienten achten?
Bei der Ozon-Eigenbluttherapie werden Stoffwechselprozesse als Reizantwort in Gang gesetzt. Sie gehört damit zu den sogenannten Regulationsbehandlungen. Um den Körper zu dieser Umstimmung zu bewegen, bedarf es (wie beim Sporttraining) wiederholter Anreize. Daher sind wiederholte Behandlungen erforderlich. Es werden bis zu  10 Behandlungen durchgeführt. Damit sich die volle Wirksamkeit entfalten kann, ist eine regelmäßige Mitarbeit des Patienten erforderlich. 

Bitte beachten Sie, dass die verschiedenen Ozon-Therapien nicht zum Mindeststandard der gesetzlichen Krankenversicherung zählen. Diese deckt nur die Kosten für „eine ausreichende und zweckmäßige Versorgung“. Die privaten Kassen zeigen sich -je nach Tarif- meist deutlich einsichtiger. 

Wenn Sie eine Behandlung wünschen oder Fragen zur Therapie haben, sprechen Sie unser Praxisteam bitte an!

Vitamin C Infusionen

 

 

Ideal wäre ein Gleichgewicht aus normalem Verbrauch und ausreichender Zufuhr. Leider ist durch Stress bei vielen Menschen beides gestört: Der Stress führt zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin C, der selbst bei optimaler Ernährung oft nicht gedeckt werden kann und zusätzlich führt Stress bei den meisten Menschen zu einer schlechteren Ernährung. Five-a-day ist im Stress für viele Menschen schlicht nicht machbar. 

Vitamin C-Infusionen - zum Beispiel bei Virusinfekten:
Eine erhöhte Infektanfälligkeit ist meistens mit einem gravierenden Vitamin-C-Mangel verbunden. Mit Beginn einer Viruserkrankung sinkt der Vitamin-C-Spiegel in den Leukozyten innerhalb weniger Stunden ab. 
Vitamin C führt zu einer Steigerung der körpereigenen Abwehr und leistet „erste Hilfe“ zu Beginn der Erkrankung, wenn es hoch dosiert über die Vene verabreicht wird. 
7,5g Vitamin C direkt in die Vene an drei aufeinanderfolgenden Tagen bringt Ihr Immunsystem auf Trab. Den gleichen Spiegel können Sie mit Tabletten kaum erreichen, da es vorher ziemlich sicher zu Magenbeschwerden kommt. Sie müssten erheblich mehr als die infundierten 7,5 Gramm täglich einnehmen, da über den Magen-Darm-Trakt nur ein Teil aufgenommen wird.

Vitamin C ist wasserlöslich und kann deshalb nicht gespeichert werden.

Die meisten Tiere können Vitamin C im Stoffwechsel in großen Mengen selbst herstellen.

Menschen haben diese Fähigkeit im Laufe der Evolution leider verloren. Da der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, muss es von außen zugeführt werden.

 

Ein starker Vitamin-C-Mangel kann zum Beispiel bei akuten und chronischen Infektionen, chronisch entzündlichen Erkrankungen (z. B. Arthritis), Aufnahmestörungen im Darm, bei Stress (z.B. nach einer Operation) und vergleichbaren Belastungen vorliegen.

 

Vitamin C schneller verfügbar machen

Bei einem Vitamin-C-Mangel, der ernährungsmäßig nicht behoben werden kann, sind Infusionen ein möglicher Weg, um den Mangel schnell auszugleichen. Im Dünndarm wird Vitamin C über spezielle Transportmoleküle aufgenommen und ins Blut geschleust. Die Anzahl dieser Transporter ist begrenzt, weshalb nur ein Teil der Vitamin-C-Menge ins Blut gelangt. Durch eine Infusion kann viel mehr Vitamin C von unserem Körper aufgenommen werden. Durch Nahrung und Tabletten sind solche hohen Blutspiegel nicht zu erreichen.

 

Vitamin-C-Hochdosis

Aus Sicht vieler Menschen sind Tabletten, die 500 bis 1000 mg Vitamin C enthalten, schon hochdosiert. Das liegt daran, dass die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) in ihren Empfehlungen rund 100 mg pro Tag als ausreichend einschätzt. Sogar für Raucher, die einen viel höheren Bedarf haben, empfiehlt die DGE lediglich 155 mg am Tag.

Viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler, besonders ausserhalb Deutschlands, halten diese Mengen oft für nicht ausreichend. Das liegt daran, dass die Empfehlungen sich nur auf völlig Gesunde beziehen. Bei vielen Lebenssituationen und Erkrankungen steigt der Vitamin-C-Bedarf. Oft dramatisch. Menschen mit einem Vitamin-C-Mangel sind daher leider häufig und häufig übersehen. Sie führen Vitamin C entweder nicht in ausreichendem Maße zu bzw. der Körper kann es nicht ausreichend aus der Nahrung aufnehmen oder sie verbrauchen zu viel- beispielsweise aufgrund einer Erkrankung oder bereits bei einem längerfristig erhöhten Stresslevel.

Wenn ein Mangel vorliegt und die benötigten Mengen nicht in genügendem Maße über die Nahrung oder über Tabletten zugeführt werden können, sind Vitamin-C-Infusionen eine Möglichkeit, diesen Mangel rasch zu beheben. Auf diese Weise können dem Körper Vitamin-C-Mengen im Gramm-Bereich direkt ins Blut zugeführt werden, was über den Magen-Darm-Trakt leider nicht möglich ist, da die Aufnahmekapazität begrenzt ist. 

Mit Hilfe einer Vitamin C-Infusion sind das beispielsweise 7.500 bis 15.000 mg, also 7,5 bis 15 Gramm pro Infusion. Bei einer Hochdosis-Infusion handelt es sich also um das rund 75 bis 150-fache der Menge an Vitamin C, die allgemein für die tägliche Aufnahme empfohlen wird. 

 

Warum Vitamin C-Infusionen und nicht einfach mehr schlucken?

Der Vorteil der Behandlung mittels Infusion: Die gesamte Menge des als Infusion verabreichten Vitamin C steht dem Körper direkt zur Verfügung. Nichts geht durch Aufnahmebeschränkungen im Darm verloren. Man spricht von einer 100 %igen Bioverfügbarkeit.

Wenn Vitamin C geschluckt wird, ist die Bioverfügbarkeit deutlich geringer. Auch bei einem völlig Gesunden kommt nur ein Teil des Vitamin C, das möglicherweise sogar ausreichend über die Nahrung bzw. über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wurde, auch wirklich im Blut an. Chronische Entzündungen und Aufnahmestörungen im Magen-Darm-Trakt können diesen Anteil weiter verringern. Nur das Vitamin C, was auch tatsächlich im Blut ankommt und so im ganzen Körper verteilt werden kann, steht dann auch den Körperzellen zur Verfügung.

 

Wie läuft die Vitamin-C-Behandlung ab?

Wenn Sie einen Termin für eine Vitamin-C-Infusion vereinbart haben, erhalten Sie das Vitamin C mit Hilfe eines Infusionssystems direkt in Ihre Venen infundiert. Der Pieks ist der gleiche wie bei einer Blutabnahme. Bei der Kombination mit der Ozontherapie („große Eigenblutbehandlung“) ist auch kein zusätzlicher Pieks erforderlich. 

Meist dauert die Vitamin C-Infusion ca. 20 bis 30 Minuten. 

 

Welche Kosten entstehen? 

Dies richtet sich nach der Häufigkeit und Dosierung der Infusionsbehandlung und der Frage, ob ggf. eine Kombination mit einer Ozontherapie erfolgt.

 

Sprechen Sie und gerne auf die Kosten im Vorfeld direkt an.

 

 

Wie lange wirkt eine Vitamin-C-Infusion?

Möglicherweise sind Sie ja auch schon mal mit der Aussage konfrontiert worden, dass es gar keinen Sinn hat, Vitamin C im Grammbereich zu infundieren, weil Vitamin C nicht gespeichert werden kann und deshalb alles ungenutzt über die Nieren ausgeschieden wird?

Diese Aussage ist nur teilweise richtig: Vitamin C ist kaum speicherbar – deshalb wird ein „Zuviel“ relativ schnell über den Urin ausgeschieden. Gerade diese Einschränkung der Therapie ist aber auch ein großer Vorteil: sie ist sehr sicher, da eine Überdosierung kaum möglich ist.

Die hohen Vitamin-C-Spiegel im Blut, die direkt im Anschluss an eine Infusion auftreten, bleiben nur für einige Stunden bestehen. Wie viele Stunden das sind, richtet sich nach dem tatsächlichen, individuellen Bedarf und der Ausscheidung über die Nieren. 

Ein Vitamin-C-Mangel im Blut spiegelt eine Unterversorgung des Gewebes wider. Die hohen Blutspiegel nach einer Infusion bieten der Vorteil, dass Mangelzustände im Gewebe und in den Organen schnell ausgeglichen werden können. Hiervon profitieren u.a. Gebiete mit akuten Entzündungen, die mit einem starken Vitamin-C-Verbrauch einhergehen. 

Bei Menschen mit einem sehr starken Mangel, der immer wieder aufs Neue entsteht, weil ihre Erkrankung mit einem sehr hohen Verbrauch an Vitamin C verbunden ist, können auch mehrere Infusionen notwendig sein.

Ist der Mangel ausgeglichen und sind die zum Mangel führenden Ursachen behoben, reicht eine ausgeglichene Ernährung möglicherweise danach aus. Viele Patienten merken, wenn sie wieder in den Mangel rutschen und melden sich erneut für eine Behandlung an.

 

Hat Vitamin C Nebenwirkungen?

Manche Menschen meinen, dass sie kein Vitamin C vertragen, weil sie überempfindlich reagieren – beispielsweise auf Citrusfrüchte. Citrusfrucht-Allergien sind aber keine Allergien auf Vitamin C, sondern auf andere Inhaltsstoffe. Da Vitamin C ein lebensnotwendiger Stoff ist, wären wir nicht lebensfähig, wenn wir eine Vitamin-C-Allergie hätten. Der Wissenschaft ist bis dato auch keine „Vitamin-C-Intoleranz“ bekannt.

Vitamin C in Form einer Infusion wird im Allgemeinen sehr gut vertragen – vorausgesetzt es sind wirklich keine Konservierungsstoffe o.ä. enthalten. 

Bei der Infusion kann es zu leichten Reizungen an der Einstichstelle kommen. Andere Überempfindlichkeitsreaktionen (Haut, Atmung, Kreislauf) sind zwar sehr selten, aber in Einzelfällen nicht auszuschließen. Sehr selten können hohe Dosen von Ascorbinsäure Beschwerden im Verdauungstrakt hervorrufen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall). Das tritt bei hoher oraler Zufuhr aber deutlich häufiger auf.

Interessant ist die Beobachtung, dass sich Erkältungssymptome nach einer Vitamin-C-Infusion zunächst vorübergehend verschlechtern können. Das kann man als Zeichen einer Unterstützung des Immunsystems interpretieren.

 

Kann zu viel Vitamin C schädlich sein?

Wie bei bereits erwähnt, ist Vitamin C kaum speicherbar. Das hat aber auch einen großen Vorteil: Die Gefahr einer „Überdosis“ ist sehr gering. Ein „Zuviel“ wird schnell über die Nieren wieder ausgeschieden.

Trotzdem gibt es Lebenssituationen und Grunderkrankungen, bei denen man keine hochdosierten Vitamin-C-Infusionen anwenden sollte. Das gilt in erster Linie bei zu hohen Eisen-Spiegeln im Blut, wie sie bei den so genannten Eisenspeicher-Erkrankungen vorliegen. Vitamin-C-Infusionen sollte man auch nicht bekommen, wenn man zur Nierensteinbildung (Oxalatsteine) neigt.  

Auch wenn die Nieren nicht richtig funktionieren (Niereninsuffizienz), sollte nicht zu viel Vitamin C aufgenommen werden. 

Manche Menschen haben einen genetisch bedingten Mangel an einem bestimmten Enzym (G6PDH). Daher klären wir bei höheren und häufigeren Infusionsbehandlungen (zum Beispiel im Rahmen der unterstützenden ganzheitlichen Krebsbehandlung) mit einer Blutabnahme vor der Therapie ab, ob die Infusion unproblematisch möglich ist.

Da Vitamin C sowohl in die Muttermilch übergeht, als auch die Plazentaschranke passiert, sollten Schwangere und Stillende nicht mehr als 500 mg täglich erhalten.

Ansonsten gilt: Trinken Sie viel innerhalb der Stunden nach einer hochdosierten Vitamin-C-Infusion!

Wichtiger Hinweis: Hohe Vitamin-C-Spiegel im Blut können den Nachweis bestimmter Blutmesswerte verfälschen. Das gilt insbesondere für den Glucose-Nachweis bei Diabetikern. Deshalb: Verlassen Sie sich nicht auf Blut-Messwerte, die innerhalb von mehreren Stunden nach einer hochdosierten Vitamin-C-Infusion gemacht wurden.

 

Auf Wunsch vereinbart unser Praxisteam gerne Termine zur Beratung und Behandlung.

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nächster Urlaub bzw. geänderte Öffnungs-zeiten:

Am Donnerstag, dem 30.06., ist die Praxis wegen Abrechnung ab 11 Uhr geschlossen. Die Sprechstunde am Nachmittag entfällt. 

 

Unsere komplette Urlaubs- und Vertretungsregelung finden Sie hier.

 

Pandemiebedingt fällt weiterhin (bis auf Weiteres) montags nachmittags die Akutsprechstunde aus.

Infos für neue Patienten

Erst einmal: Danke für Ihr Vertrauen und herzlich Willkommen! 

Wenn auch Sie zukünftig in unserer Praxis behandelt werden möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen für neue Patienten hier.

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