aktueller Stand der Impfungen in der Praxis

Am liebsten sofort?

...oder auf Biontech warten?

Ihre Impfung in den nächsten Tagen: 

mit Johnson & Johnson
(„ein Pieks reicht“)

  • gute Schutzwirkung des Impfstoffs
  • einmalige Impfung reicht und 
  • Impfstoff ist direkt verfügbar 
  • für alle ab 18 ohne Priorisierung
  • Termin per Mail oder in der Praxis

Wenn Sie zeitnah geimpft werden möchten, schreiben Sie uns eine Mail mit dem Betreff "J&J" und wir geben Ihnen einen zeitnahen Impftermin. 

 

Das bedeutet bei der Impfung mit J&J: 

2 Wochen danach haben Sie neben einem guten Impfschutz auch Ihre Freiheit zurück! 

 

Daher ist aus unserer Sicht der Impfstoff von J&J eine gute Wahl, zumindest eine Überlegung wert! 

 

Sie möchten unbedingt mit Comirnaty® von Biontech geimpft werden.

  • Das ist völlig ok!
  • In den Impfzentren und Praxen kommt aktuell leider viel weniger mRNA-Impfstoff an, als angekündigt. Selbst die Zweitimpfungen damit sind in den kommenden Wochen nicht zu 100 Prozent sicher. 
  • Daher gibt es in den kommenden Wochen praktisch keine Erstimpfungen mit Comirnaty®. 
  • Nach so langer Wartezeit kann man auch noch einige Wochen auf den Impfstoff seiner Wahl warten. 
  • Weil der Nachschub ungewiss ist, führen wir aktuell keine Listen. 

Bleiben Sie geduldig, bis der Impfstoff verfügbar ist. Drängeln hilft nicht. Hoffentlich bekommen Praxen und Impfzentren „Comirnaty für alle“

Wann, ist leider nicht zu sagen!

Impfung ohne Priorisierung möglich

Patienten unserer Praxis ab 18 können sich für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson entscheiden und dann zeitnah impfen lassen. 

Der Impfstoff ist für Menschen ab 18 freigegeben. Die Stiko empfiehlt die Impfung mit J&J erst ab 60. Nähere Infos dazu finden Sie auf unserer Sonderseite Johnson & Johnson. Der Impfstoff von J&J ist aktuell am leichtesten verfügbar und ermöglicht damit den schnellsten Impfschutz. 

Biontech-Impfung weiter nur mit Priorisierung

Weil weiter so wenig mRNA-Impfstoff geliefert wird, finden aktuell mit Biontech nur Zweitimpfungen statt. Das wird voraussichtlich leider bis nach den Praxisferien so bleiben. Daran wird auch die Aufhebung der Priorisierung nichts ändern. 


Wir impfen aktuell Patienten unserer Praxis solange Biontech knapp ist zunächst Patienten, die als chronisch Kranke in einem Disease-Management-Programm (DMP) in unserer Praxis eingeschrieben sind und noch keinen Termin im Impfzentrum haben. Melden Sie sich bitte per Mail. Besonders die Patienten aus den DMPs Asthma / COPD / Diabetes bitten wir, sich für eine Impfung zu melden!

 

Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, Patient unserer Praxis sind und noch keinen Termin im Impfzentrum haben, schreiben Sie uns eine Mail, wenn Sie sich impfen lassen möchten. Schreiben Sie uns Namen, Vornamen, Geb. Datum und ihre aktuelle Telefonnummer (möglichst auch die mobile Nummer).

...wenn Sie einen Impftermin bei uns haben:

Bringen Sie bitte zur Impfung in die Praxis Folgendes mit:

  • Krankenversicherungskarte, auch wenn es keine Leistung der Krankenkassen ist. Die schnelle Dateneingabe per Karte hilft uns, zügig vielen unserer Patienten die Impfung zu ermöglichen. Wenn wir so schneller den Papierkram schaffen, können wir mehr impfen! 
  • Impfpass. Bitte suchen Sie Ihren Impfpass und bringen ihn mit, damit wir alles eintragen können. Bitte suchen Sie den Impfpass gründlich, falls er nicht direkt zur Hand ist, denn es macht keinen Sinn, mehrere Impfpässe zu haben. Wir werden bis Pandemieende KEINE Corona-Impfungen nachtragen, wie wir das sonst unkompliziert tun. Sie bekommen ohne Impfpass nur eine provisorische Impfbescheinigung.
  • Aufklärungsbogen und Anamnesebogen. Bitte laden Sie diese für Ihren Impfstoff passenden Unterlagen runter und füllen Sie diese direkt aus. Bringen Sie diese vollständig ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mit. Es sind pro Impfstoff jeweils zwei verschiedene Formulare (Aufklärungsbogen und Anamnesebogen) auszudrucken. Diese finden Sie hier. Wenn Sie für Ihre persönlichen Unterlagen auch ein Exemplar haben möchten, drucken Sie bitte den ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungsbogen und Anamnesebogen jeweils doppelt aus. 

Bitte kommen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin
Damit wir möglichst schnell möglichst viele Patienten impfen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Die Abstände müssen aus hygienischen Gründen eingehalten werden. Daher: Bitte weder zu früh, noch zu spät kommen. Klingt kleinkariert, doch es kommt wirklich auch auf Ihre Pünktlichkeit an. Kommen Sie unbedingt pünktlich (aber maximal 5 Minuten vorher) zum vereinbarten Termin, damit wir die Abstandsregelungen in der Praxis einhalten können. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist dies unverzichtbar. Wer zu spät kommt, verliert seinen Termin an einen Nachrücker.

 

Nur Impfungen, sonst nichts!

Während der Impfsprechstunde ist definitiv keine Zeit für andere Fragen / Probleme / Wünsche. Keine Rezepte oder Überweisungen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Aufklärung
Aus den zahlreichen Impfungen in den Heimen und im Impfzentrum wissen wir, dass die große Mehrheit der Patienten gut informiert ist und keine Fragen hat. Daher werden wir die Aufklärungsbögen für den verwendeten Impfstoff auf die Praxishomepage setzen und Sie so informieren. Wenn Ihnen das reicht und Sie dann „einfach geimpft“ werden möchten, gehören Sie zu den Patienten, die wir als erstes impfen können. 
Wenn Sie eine ausführlichere Impfberatung wünschen, vereinbaren Sie dazu bitte einen gesonderten Termin. Wenn Sie sich danach dann impfen lassen möchten, vereinbaren Sie dann einen weiteren Termin. In der Impfsprechstunde ist nur wenig Zeit, da der Impfstoff aufgezogen nur sehr begrenzt haltbar ist. 

 

Nachbeobachtung

Nach erfolgter Impfung können Sie gerne 15 Minuten auf unserer Dachterrasse warten, ob wirklich alles gut ist. Dies ist ein Angebot, keine Pflicht. Wenn Sie warten möchten, bringen Sie bitte eine Jacke mit, die Dachterrasse ist unbeheizt.

 

Fertig! :-)
Endlich haben wir Sie geimpft! Wir freuen uns mit jedem Patienten / jeder Patientin!

 

...aber bitte dran denken: Eine Impfung wirkt nicht sofort und ist keine Garantie. Also bleiben Sie bitte nach der Impfung vorsichtig, halten Sie weiter alle Schutzmaßnahmen ein!

Die Formulare für Ihre Impfung finden Sie hier:

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

die Versorgung mit Impfstoffen ist nach wie vor schwierig.

In den Impfzentren werden in den nächsten Wochen selbst für Patienten, die einer Prioritätsgruppe angehören, praktische keine Erstimpfungen angeboten werden können.

 

Der Wegfall der Priorisierung am 7.6. ändert daher für die Menschen erst einmal nichts, denn der Impfstoffmangel bleibt bestehen. 

 

Wir bestellen in der Praxis alles an Impfstoff, was geht. Zugeteilt bekommen wir nur kleine Liefermengen. Eigentlich wollten wir in der Praxis nur mit einem Impfstoff arbeiten, um logistisch den Überblick zu behalten. Wegen der Gesamtsituation haben wir uns für die Bestellung aller lieferbaren Impfstoffe entschieden. Hierzu der aktuelle Zwischenstand:

 

Johnson & Johnson® 

„Der Neue“: Mit der Einführung des Impfstoffs von J&J haben wir eine weitere Möglichkeit der Schutzimpfung. Auch hierzu haben wir für Sie die aus unserer Sicht wichtigsten Infos hier zusammengefasst. 

Ganz kurz gesagt: Auch dieser Impfstoff ist von der StiKo des RK erst ab 60 empfohlen, aber für alle ab 18 zugelassen. Der große Vorteil beim Impfstoff von J&J: es reicht eine einmalige Impfung (wie bei der Grippeschutzimpfung). - Weshalb wir den Impfstoff „die Mallorcaspritze“ nennen. Er ist in der Praxis ab Anfang Juni verfügbar!

Alle Wirkstoffe schützen sehr gut gegen Tod und schwere Krankheitsverläufe. Die Wirksamkeit des J&J-Impfstoffs gegen leichte und mittelschwere Verläufe wird etwas geringer beschrieben als die der anderen Impfstoffe.

Eine weitere Besonderheit: Viele Patienten beschreiben ein Brennen beim Spritzen des Impfstoffs. 

 

Comirnaty® von Biontech

Auch wenn es immer gigantische Lieferankündigungen Millionenhöhe gibt: Der begehrte Impfstoff ist in Impfzentren und Praxen auch weiterhin Mangelware und es reicht in den kommenden Wochen gerade für die Zweitimpfungen. Ein Ende des Mangels ist nicht konkret absehbar. Im Sommer soll es besser werden. In den nächsten 4 Wochen wird sich das definitiv nicht verbessern.

 

Moderna® 

Der zweite verfügbare mRNA-Impfstoff ist vielen Menschen gar nicht bekannt und wird nur in den Impfzentren verimpft. In den Praxen spielt er keine Rolle, weil die Regierung nur geringe Mengen bestellt hat.

 

Vaxzevria®

Der Impfstoff von AstraZeneca ist ein sogenannter Vektorimpfstoff, funktioniert also wie die Grippeschutzimpfung. Zu diesem Impfstoff haben wir für Sie alle aus unserer Sicht relevanten Informationen hier zusammengefasst. 

Eine Impfung mit Vaxzevria® ist bereits jetzt ohne Berücksichtigung der Priorisierung möglich. Der Impfstoff ist für alle ab 18 zugelassen. Die „ständige Impfkommission“ („StiKo“) des RKI empfiehlt den Impfstoff erst ab 60. 

Wir impfen Vaxzevria® im Abstand von 6 Wochen, um einen guten Kompromiss aus Schutzwirkung (wird besser, je länger der Abstand ist und erreicht das Maximum nach 9-12 Wochen) und Tempo zu erreichen. Ein kürzerer Abstand wäre zwar zugelassen, ist uns aber für Ihre Sicherheit nicht gut genug und auch in der Praxis logistisch nicht möglich.

 

Noch ein paar Worte zur „Prio-Gruppe 3“:

Gefühlt gehört Jede(r) zur Gruppe 3. Das heißt: Auch diese Gruppe wird eine erhebliche Zeit brauchen, bis Impftermine für alle verfügbar sind. Über Pfingsten hatten wir Ärzte mehrfach Dienst im Impfzentrum und dort werden noch sehr viele ältere Menschen geimpft, die noch zu Prio 1 & 2 gehören. Es ist also -anders als die Politik es manchmal suggeriert- noch ein langer Weg, bis alle geimpft sind!

 

Was bedeutet das für mich, wenn ich bereits einmal geimpft bin?

Die Versorgung mit den Impfstoffen ist für die Zweitimpfungen gesichert. Es besteht kein Grund zur Sorge, dass am vereinbarten Termin kein Impfstoff da ist.

Allerdings ist die Verlegung von Zweitimpfungen praktisch unmöglich, da immer mehrere Spritzen in einer Ampulle sind und daher einzelne Impfungen nicht möglich sind.

Versäumte Impfungen stellen daher auch ein großes Problem dar, für das es erst einmal keine Lösung gibt. Wer die Zweitimpfung versäumt muss flexibel sein und darauf hoffen, dass an einem anderen Termin etwas überbleibt oder auch dann jemand nicht kommt. Halten Sie also unbedingt die Zweittermine ein!

Auch die Zweitimpfung in der Praxis statt im Impfzentrum ist deshalb nicht machbar. 

 

Wie komme ich an eine Impfung?

Die entscheidende Frage: Möchten Sie möglichst schnell geimpft werden, oder mit einem bestimmten Impfstoff? 

Nach wie vor gibt es offiziell für die Patienten keine Möglichkeit, den Impfstoff auszuwählen. Wer also das berühmte „Impfangebot“ bekommt, kann nicht sagen, welchen Impfstoff er will. 

 

schnelle Impfung?

Vorab: Wir würden am liebsten alle Menschen schnell impfen, die geimpft werden möchten. Weil der Impfstoff so knapp ist, impfen wir nur unsere eigenen Patienten. Wir bitten um Verständnis.  

Durch die Aufhebung der Priorisierung für Vaxzevria® und den Impfstoff von J&J versuchen wir unseren Patienten eine einigermaßen zeitnahe Impfung mit diesen beiden Vektorimpfstoffen anzubieten. - Wer dabei nicht ganz so in Eile ist und ein paar Prozent mehr Schutz gegen leichte und mittelschwere Verläufe haben möchte, wird sich auf die Liste für Vaxzevria® setzen lassen. Wer sagt, „Hauptsache: Durch!“, kann sich für eine einmalige Impfung mit dem Impfstoff von J&J per Mail melden. Auch hier ist jedoch Geduld gefragt: auch diese Impfstoffe bekommen wir auf absehbare Zeit nur in geringen Mengen geliefert!

 

„mein Wunschimpfstoff"

Wer auf „seinen“ Impfstoff warten möchte, kann das natürlich tun. Die Zahl der zu impfenden Menschen ist endlich und die Lieferungen werden besser. Es kann also eine Strategie sein zu sagen: „ich habe mehr als ein Jahr Pandemie überstanden, nun warte ich auch noch bis August auf Biontech“. Das ist eine individuelle Entscheidung, die Ihnen niemand abnehmen kann.

 

Anfragen nur per Mail und nur für „unsere“ Patienten. 

Um den Überblick zu bewahren, brauchen wir Ihre Hilfe. Eigentlich betreiben wir ja kein Impfzentrum, sondern eine Hausarztpraxis. Den Überblick bei unterschiedlich kranken Patienten, verschiedenen Impfstoffen, Erst- und Zweitimpfungen, Feiertagen und Urlaub, Lieferkontingenten und Bestellproblemen zu behalten, ist eine große Herausforderung. Bisher die Schwierigste in den letzten Jahren.  Daher schaffen wir es nur, wenn alle Anfragen unserer Patienten per Mail kommen. So können wir dann auch ein konkretes Impfangebot an Sie zurück mailen. 

Anfragen anderer Patienten sind leider aus den genannten Gründen aktuell aussichtslos. 

 

Ein paar Worte zum Schluss

Uns ist bewusst, dass viele Menschen nun schon Monate Angst vor einer Ansteckung mit dem möglicherweise tödlichen SARS-CoV-2-Virus haben. Andere sind wütend, weil sie sich zurückgesetzt fühlen. Manche macht es traurig, noch nicht an die Reihe gekommen zu sein.

Er ist eine Mischung aus Angst, Wut und Traurigkeit, die aktuell manche Patienten sehr verändert. 

Grundsätzlich haben wir dafür Verständnis.

Schauen Sie einmal auf unser Team: Auch wir haben Kinder im Homeschooling, teils erkrankte Verwandte und die Praxis trotzdem jeden Tag geöffnet. Anfangs haben wir trotz wenig Schutzausrüstung und wenig Informationen in großer Gefahr und Sorge den Betrieb aufrechterhalten. 

Auch uns „steckt ein schlimmes Jahr in den Knochen“. 

 

Niemand wird bei der Impfkampagne zu kurz kommen. 

Jeder, der sich impfen lassen möchte, kommt dran. Bei uns ist Superheldenkraft gefragt. Bei unseren Patienten: noch etwas Geduld. 

Bis dahin müssen wir alle das Beste daraus machen: Negativ-Getestete haben die gleichen Rechte wie vollständig geimpfte Personen. Wer also eines der vielen Testzentren aufsucht, kann sich zumindest für einen Tag ein kleines bisschen Freiheit verschaffen. 

Fragen Sie sich bitte bei bereits Geimpften: Haben die sich vielleicht doch nicht vorgedrängelt, sondern zum Beispiel mit Vaxzevria® impfen lassen? Oder gibt es einen guten Grund für ihre Impfung? Eine Krankheit, über die sie nicht sprechen möchten, oder die Pflege eines Angehörigen?

Für Geimpfte gibt es keinen Grund, es „zu verheimlichen“. Wer zum Beispiel wegen einer chronischen Erkrankung impfberechtigt ist, darf das ruhig sagen. Aber: Es muss niemand ins Detail gehen und erläutern, an welcher Erkrankung er leidet. So viel Verständnis darf vorausgesetzt werden.

 

Der Tag Ihrer Impfung kommt bestimmt!

Auch wenn wir wirklich ALLES tun, um möglichst schnell allen unseren Patienten eine Impfung zu ermöglichen, setzen uns die geringen Lieferungen und räumliche und bürokratische Probleme Grenzen. 

Wir möchten Sie alle möglichst schnell wieder ohne Maske sehen, und arbeiten in der Praxis, im Impfzentrum und im Homeoffice seit Längerem erheblich über der Belastungsgrenze. Die meisten Patienten sehen das. Leider gibt es Einzelne, die meinen, eine Impfung durch Drängen und Drohen erzwingen zu können. Das nutzt nichts, kann -je nach Verhalten- aber auch für die Patienten negative Konsequenzen haben.

Wenn dieses verhalten überhandnimmt, werden wir die Impfungen einstellen. Keine Praxis ist rechtlich verpflichtet zu impfen. 

Also: Auch wenn Sie das Gefühl haben, alle Anderen sind schon geimpft: schauen Sie mit uns zusammen, wie wir gemeinsam über die Ziellinie kommen. 

 

Ihr Team der Praxis Drususallee

Die Steckbriefe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu den verschiedenen Impfstoffen finden Sie hier:

Aktuelle Impfsituation - was bedeutet das für Sie und uns:

Warum gibt es keine Warteliste für Alle, sondern immer eine aktuell angepasste Liste?

Zu Beginn der Impfungen ist auch in den Praxen der Impfstoff noch sehr knapp und der Nachschub nicht konkret planbar. 

Deshalb haben wir zunächst die Patienten mit Krebs, Chemotherapie und Rheumapatienten mit immunsystemunterdrückender Therapie, Patienten mit MS unter Kortisontherapie, Patienten mit schwerer COPD und vergleichbar schwer erkrankte Patienten geimpft.

 

Die Impfstoffmenge wird uns immer erst wenige Tage vor der Auslieferung des Impfstoffs mitgeteilt. – Das macht uns das Leben, die Planung und die Prognose, wann wir wen impfen können so schwer (neben der massiven Bürokratie). 

Weil die Patienten oft schon über die Pflege von Angehörigen, oder über das Sonderkontingent Astra etc. geimpft wurden und Listen dann nicht mehr aktuell sind, haben wir uns entschieden, nur für die Patienten Listen zu führen, die in den nächsten Wochen realistisch in der Praxis geimpft werden können. 

 

Was bedeutet das nun konkret für Sie?

Schauen Sie regelmäßig auf unsere Seite und melden Sie sich bitte wie beschrieben per Mail, wenn Sie dran sind.

Wann Sie dran sind, hängt von dem Nachschub an Impfstoff ab, nicht von Listen. 

 

Wir arbeiten uns so schnell wie möglich durch die Prioritätsgruppen und werden dazu auf der Homepage dann immer aktuell aufrufen, wer sich per Mail melden kann.

Auch für „fitte jüngere Patienten“ hätten wir natürlich am liebsten schon nächste Woche eine Impfung parat. Wir müssen aber von Woche zu Woche planen und mit dem auskommen, was uns geliefert wird. Achten Sie also bitte darauf, wann wir auch Ihnen einen Termin anbieten können.

Niemand hat Lust, Menschen nicht zu impfen oder zu erklären, warum wir noch nicht so viel impfen, wie wir gerne würden. Viel lieber hätten wir Sie bereits geimpft.

Wir bestellen immer die maximal mögliche Impfstoffmenge. Drücken Sie sich und uns die Daumen, dass bald mehr kommt!

Wenn Sie eine Chance haben, altersgemäß über die 116117.de oder als pflegende Angehörige über den Rhein-Kreis Neuss einen Termin zu bekommen, nutzen Sie dies bitte, ansonsten schauen Sie bitte immer mal wieder auf unsere Homepage und verfolgen, wann wir Sie endlich impfen dürfen. 

Wir freuen uns über jede Impfung und hoffen, auch Ihnen bald eine Impfung anbieten zu dürfen.

Bei der Impfung ist nur für ein kurzes Gespräch Zeit. Wenn Sie sich nicht sicher sind, warten Sie mit einem Impftermin, bis wieder mehr Zeit in der Praxis ist. 

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Unterlagen zuhause auszudrucken, holen Sie sich bitte einen Satz Formulare in der Praxis ab und bringen alles gründlich ausgefüllt und unterschrieben mit. 

Wenn Sie die Unterlagen nicht dabeihaben, oder diese nicht komplett ausgefüllt und unterschrieben sind, verlieren Sie Ihren Termin an einen Nachrücker.

Wir sind personell und auf Grund der Abstandsregelungen nicht in der Lage, in den Impfsprechstunden diese Formulare erneut auszufüllen. Sonst sind Sie von uns Flexibilität gewohnt, in der Pandemie geht das leider nur wie beschrieben.

Die Impfung erfolgt in den Oberarm. Kleiden Sie sich bitte so, dass wir einigermaßen leicht an den Oberarm kommen.  

Nach der Impfung sollen die Patienten 15 Minuten nachbeobachtet werden. Um dies mit dem nötigen Abstand zu gewährleisten, werden wir unsere überdachte Dachterrasse zu einem großen „Wartezimmer“ für die Nachbeobachtung umfunktionieren. Bitte bringen Sie eine Jacke oder einen Mantel mit. Eine Pflicht zur Nachbeobachtung besteht nicht. Wenn Sie nicht warten nöchten, können Sie direkt gehen. 

 

Und noch eine Bitte an Sie in eigener Sache, der leider nötig ist: 
Seien Sie bitte höflich uns respektvoll zu den Mitarbeiterinnen. Wenn Sie unzufrieden sind: Melden Sie bei Dr. Pukies und nicht bei den Mitarbeiterinnen. Der Ton einiger Patienten ist vorsichtig gesagt „rau“ geworden. 

Auch uns steckt mehr als ein Jahr Pandemie „in den Knochen“. 

Wir arbeiten seit Monaten an der Belastungsgrenze. Oft auch darüber. Nach der Arbeit in der Praxis impfen wir in Heimen und im Impfzentrum regelmäßig zusätzlich. Auch an Wochenenden und Feiertagen. Aktuell sind beispielsweise die Arbeitszeiten im Impfzentrum bis 22 Uhr verlängert worden. Am nächsten Tag geht es in der Praxis weiter.

Helfen Sie mit, das Miteinander so zu gestalten, dass wir die Zielgerade der Pandemie auch noch gut zusammen schaffen!

 

Noch einmal kurz: Es liegt -neben der normalen Patientenversorgung- eine einmalig große Aufgabe vor uns. Nur gemeinsam und mit Disziplin werden wir das zügig schaffen. 
Helfen Sie sich, Ihren Mitpatienten und uns, indem Sie sich mit Disziplin wie beschrieben impfen lassen. Wir reden bei 450.000 Menschen im Rhein-Kreis Neuss von etwa 900.000 Impfungen als Gemeinschaftsleistung. 

Oder warten Sie, wenn Sie Fragen oder Sorgen haben, bis der „erste Ansturm“ vorbei ist und wir wieder mehr Zeit haben. 

Unsere Strategie, erst die schnell zu impfenden Patienten in hoher Zahl zu versorgen, haben wir hiermit versucht zu erklären. Wir werden das Vorgehen nicht diskutieren und im Interesse der Mehrheit der Patienten strikt einhalten. 

Wir hoffen sehr, dass Sie das gut finden oder zumindest verstehen und unterstützen. 

Jede Impfung zählt. 

Sie finden uns

Im Herzen von Neuss:
Drususallee 1-3
41460 Neuss 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

02131-718 716 0

 

Rezepttelefon

02131-718 716 2

Fax

02131-718 716 6

 

gerne auch per Mail 

info@Praxis-Drususallee.de

nächster Urlaub bzw. geänderte Öffnungs-zeiten:

Pandemiebedingt fällt weiterhin (zumindest bis Ende Juli) montags nachmittags die Akutsprechstunde aus, da wir dann mit Termin die Infektpatienten versorgen und testen bzw. impfen.

Donnerstags ist die Praxis auch nachmittags wieder normal geöffnet. In der Zeit vom 26.07. bis einschließlich 06.08. ist die Praxis zwei Wochen wegen Urlaub geschlossen. 

Es vertritt uns die Praxis Dr. Dr. Steiner, Kasterstr. 54, 41468 Neuss, Tel. 02131-73 79 73.

In der darauffolgenden Woche ist die Praxis urlausbedingt nur vormittags geöffnet.

Unsere komplette Urlaubs-  und Vertretungsregelung finden Sie hier.

Infos für neue Patienten

Erst einmal: Herzlich Willkommen! 

Wenn auch Sie zukünftig in unserer Praxis behandelt werden möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen für neue Patienten hier.

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© Dr. med. Guido Pukies