Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“)

Impfmöglichkeit mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) in der Praxis für Ü60-jährige

Interessierten Patientinnen und Patienten können wir versuchen, eine Impfung mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) zu ermöglichen. Es handelt sich um einen sogenannten Vektorimpfstoff. Das Aufklärungsmerkblatt finden Sie hier auf unserer Praxishomepage. 

Für einen ausreichenden Impfschutz empfiehlt das RKI zwei Impfungen im Abstand von 12 Wochen. Weil Impfstoff auf absehbare Zeit knapp bleiben wird und damit wir nicht mit den Impfungen durcheinanderkommen, ist unbedingt der Folgetermin einzuhalten. Verschiebungen sind definitiv NICHT möglich. 
Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) empfiehlt die Impfung mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) nur für Menschen über 60 Jahre. Auch wenn der Impfstoff für Menschen ab 18 Jahre zugelassen ist, schließen wir uns den Empfehlungen an und werden nur über 60-Jährige mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) impfen.

 

Eine sehr gute Zusammenfassung hat das Arznei-Telegramm, eine an sich kostenpflichtige Fachzeitschrift frei verfügbar online gestellt. Wenn Sie das Pro & Contra genau erklärt bekommen möchten, finden Sie den frei zugänglichen Artikel zu Vaxzevria® hier.

 

Wenn Sie 

  • Patientin / Patient unserer Praxis sind und
  • Über 60 Jahre alt sind und
  • Sie sich mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) impfen lassen möchten,

schreiben Sie uns bitte eine Mail mit Ihrem Wunsch und dem Stichwort „Vaxzevira“.

Wir werden dann versuchen, eine Impfung möglich zu machen und antworten Ihnen, sobald wir wissen, ob und für wann wir Impfstoff für Sie bekommen.

 

Bitte beachten Sie die allgemeinen Hinweise zu Impfungen, Terminanfragen etc., die Sie auf unserer Sonderseite zum Thema Impfungen finden!

Die Informationsblätter zur Impfung mit Vektorimpfstoffen (Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) gehört zu dieser Gruppe Impfstoffe) finden Sie unterhalb. Drücken Sie auf beide farbigen Felder und drucken Sie die Blätter Zuhause aus. Wenn es zu einer Impfung kommt, bringen Sie bitte BEIDE Formulare ausgefüllt mit.

 

Weil uns in der Praxis und im Impfzentrum so viele Fragen zum Impfstoff gestellt werden, hier noch einmal die wichtigsten Fakten im Überblick: 

 

Wann Vaxzevria® nicht angewandt werden darf: 

  • Kontraindiziert ist der Impfstoff nur bei Unverträglichkeit gegenüber der aktiven Substanz oder einem der Inhaltsstoffe. 

 

Mögliche Einschränkungen:

  • Gleichzeitige Erkrankung 
    Die Impfung sollte bei Personen verschoben werden, die eine akute, schwere, fieberhafte Erkrankung oder eine akute Infektion haben. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichtes Fieber, sollte die Impfung nicht verzögern. 
  • Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
    Für den Fall eines anaphylaktischen Ereignisses nach Anwendung des Impfstoffs sollte immer sofort eine geeignete medizinische Behandlung und Aufsicht verfügbar sein. Nach der Impfung wird eine mindestens 15-minütige, engmaschige Beobachtung empfohlen. Eine zweite Dosis des Impfstoffes sollte nicht an Personen verabreicht werden, die mit einer Anaphylaxie auf die erste Dosis der COVID-19 Vaccine AstraZeneca Vaxzevria® reagiert haben. 
  • Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen 
    Eine Kombination von Thrombose und Thrombozytopenie, in einigen Fällen einhergehend mit Blutungen, wurde sehr selten nach einer Impfung mit der COVID- 19 Vaccine AstraZeneca Vaxzevria® beobachtet. Dies schließt schwere Fälle ein, die sich als venöse Thrombose präsentierten, einschließlich des Auftretens in ungewöhnlichen Bereichen, zum Beispiel zerebrale Sinusvenenthrombose, Mesenterialvenenthrombose sowie arterielle Thrombose, bei gleichzeitiger Thrombozytopenie. 
    Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten sieben bis vierzehn Tage nach der Impfung und bei Frauen unter 55 Jahren auf, was möglicherweise auf die verstärkte Anwendung des Impfstoffs in dieser Bevölkerungsgruppe zurückzuführen ist. Einige Fälle hatten einen tödlichen Ausgang. Medizinisches Fachpersonal sollte auf die Anzeichen und Symptome einer Thromboembolie und/oder Thrombozytopenie achten. Die Geimpften sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollten alle Personen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen, oder bei denen nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen. (s. hierzu auch Rote-Hand-Brief COVID-19 Vaccine Astra-Zeneca vom 24.3.2021 sowie die STIKO-Impfempfehlung vom 1.4.2021) 
  • Risiko von Blutungen bei intramuskulärer Verabreichung
    Wie auch bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die mit Antikoagulantien behandelt werden, oder die eine Thrombozytopenie oder irgendeine Gerinnungsstörung haben (wie Hämophilie), mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen Blutungen oder Blutergüsse nach einer intramuskulären Anwendung auftreten können. 
  • Immungeschwächte Personen 
    Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs sind bei immungeschwächten Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, nicht untersucht worden. Die Wirksamkeit der Vakzine von AstraZeneca ist bei immunsupprimierten Personen möglicherweise geringer. 
  • Angstbedingte Reaktionen 
    Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen, können im Zusammenhang mit einer Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen in Folge einer Ohnmacht zu vermeiden. 
  • Schwangerschaft: Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung der COVID-19 Vaccine Vaxzevria® bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität sind noch nicht abgeschlossen. Auf Basis der vorläufigen Studienergebnisse werden keine Wirkungen auf die Entwicklung des Fötus erwartet. Die Anwendung von Vaxzevria® während der Schwangerschaft sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn der potenzielle Nutzen alle potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
  • Stillzeit: Es ist nicht bekannt, ob Vaxzevria® in die Muttermilch übergeht. 
  • Fertilität: Tierexperimentelle Studien weisen nicht auf direkt oder indirekt schädigende Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität hin. 

Ihre Unterlagen für eine Impfung mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“):

Bitte beide Formulare online ausfüllen und ausdrucken und komplett ausgefüllt und unterschrieben zum Impftermin mitbringen!

Die beiden erforderlichen Unterlagen für eine Impfung mit einem Vektorimpfstoff (Vaxzevria®, ehemals COVID-19 Vaccine AstraZeneca von AstraZeneca und COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson) finden Sie hier:

Bitte BEIDE Formulare ausfüllen & -drucken:

Wir können nicht versprechen, dass wir Impfstoff besorgen können, aber wir versprechen, dass wir alles versuchen werden! 

Dr. Schöfmann (vorne), Frau Karakaya (Mitte) und Frau Schlangen (im Hintergrund) Das Team der Praxis Drususallee bereitet den Impfstoff für den ersten Corona-Schutzimpfungstermin vor. Frau Dr. Schöfmann (vorne), Frau Karakaya (Mitte) und Frau Schlangen (im Hintergrund).

Erstimpfung bei unter 60jährigen mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“) – und nun?

Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) empfiehlt, die Zweitimpfung bei über 60-Jährigen ebenfalls mit Vaxzevria® (ehemals „AstraZeneca“). 

Patienten unter 60 wird empfohlen, 12 Wochen nach der Erstimpfung eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von Biontech oder COVID-19 Vaccine Moderna®) durchführen zu lassen. - Diesbezüglich werden Sie im Impfzentrum beraten.

 

Bitte beachten Sie, dass dies nur für bereits in der Vergangenheit mit Vaxzevira Erstgeimpfte gilt. Wenn nun eine Impfung damit gestartet wird, bleibt es bei dem Impfstoff.

Sie finden uns

Im Herzen von Neuss:
Drususallee 1-3
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Kontakt

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nächster Urlaub bzw. geänderte Öffnungs-zeiten:

Pandemiebedingt 

fällt weiterhin (zumindest bis Ende Juni) montags nachmittags die Akutsprechstunde aus, da wir dann mit Termin die Infektpatienten versorgen und testen bzw. impfen.

Donnerstags ist die Praxis auch nachmittags wieder normal geöffnet. In der Zeit vom 26.07. bis einschließlich 06.08. ist die Praxis zwei Wochen wegen Urlaub geschlossen. Es vertritt uns die Praxis Dr. Dr. Steiner, Kasterstr. 54, 41468 Neuss, Tel. 02131-73 79 73.

In der darauffolgenden Woche ist die Praxis urlausbedingt nur vormittags geöffnet.

Unsere komplette Urlaubs-  und  Vertretungsregelung finden Sie hier.

Infos für neue Patienten

Erst einmal: Herzlich Willkommen! 

Wenn auch Sie zukünftig in unserer Praxis behandelt werden möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen für neue Patienten hier.

Meditation gegen Corona-Angst
Frau Dr. Schöfmann hat für Sie eine etwa 20minütige Meditation bei / gegen Corona-Angst erstellt. Wir hoffen, Ihnen mit der Meditation diese schwere Zeit etwas zu erleichtern.
Meditation.mp3
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© Dr. med. Guido Pukies